Festplatten-System bietet Triple Parity Sicherheit

Die Starline Computer GmbH hat ein RAID Level "Triple Parity" System mit acht Festplatteneinschüben im Tower- und Rackmountgehäuse vorgestellt. Durch die Verwendung von 8 x 750 GByte SATA II Festplatten können bis zu 6 TByte Kapazität bereitgestellt werden. Die neuen Systeme entsprechen zudem der RoHS-Verordnung.

Bei dem System „easyRAID S8A2“ können bei RAID Level 6 bis zu zwei, bei RAID Level "Triple Parity" (TP) bis zu drei Festplatten ohne Datenverlust ausfallen. Damit erhöhe sich die Datensicherheit gegenüber RAID 5 erheblich, da bei einem Rebuild weiterhin Redundanz bestehe. Wenn in einer RAID Level 1-, 3-, 5-, 6- oder TP-Konfiguration ein Laufwerk ausfällt, werden die fehlenden Daten durch den Array-Controller ohne Unterbrechung des laufenden Betriebs rekonstruiert.

easyRAID: Das System ER-S8A2 ist wahlweise im Tower oder als Rackmountausführung erhältlich. Foto: Starline
easyRAID: Das System ER-S8A2 ist wahlweise im Tower oder als Rackmountausführung erhältlich. Foto: Starline

Bei einem vorhandenen "Hot Spare"-Laufwerk startet automatisch ein Rekonstruktionsprozess, der die Daten auf die neue Festplatte schreibt. Dieser startet ebenfalls beim Austausch eines Laufwerks. Danach ist die ursprüngliche Ausfallsicherheit wiederhergestellt. Durch ein im easyRAID S8A2 integriertes Dual Flash-ROM werde zudem ein höherer Firmwareschutz erreicht, so Starline. Sollte ein Firmwareupgrade fehlerhaft ausfallen, kann dieses nochmals durchgeführt werden, ohne dass das System ausfallen würde.

Das System vereint bis zu 8 SATA II Festplatten in einem Gehäuse. Sie sind mit zwei Ultra320 SCSI Host-Interfaces bestückt. Dies ermöglicht einen Datentransfer von bis zu 320 MByte/sec pro Port und macht das Gerät dualhostfähig. Durch den Parallelbetrieb der internen Festplatten lassen sich Übertragungsraten erzielen, die über denen der einzelnen Laufwerke liegen. Dabei bleibe die hohe Sicherheit erhalten, heißt es weiter.

Die integrierte Smart Correction Technologie umfasst unter anderem einen festplatteneigenen Selbsttest sowie das Disk Scrubbing. Hierbei überprüft das System die Integrität der Daten im Hintergrund. Defekte Sektoren werden erkannt und gleichzeitig Paritätsfehler korrigiert. Das Feature Disk Cloning überprüft periodisch die „Gesundheit“ der Festplatten. Es soll bei Fehlern automatisch oder manuell Daten zu einer Hot-Spare-Festplatte duplizieren, bevor die fehlerhafte Platte ausfällt. (Detlef Scholz)

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