Display-Trends: OLED, ePaper und 3D

Das Spektrum aktueller Displays reicht vom hochauflösenden Minidisplay im Kreditkartenformat bis zum 80-Zoll-Plasmabildschirm. Neue Technologien und verbesserte Verfahren erlauben neue Anwendungsgebiete.

Im Desktop-Bereich dominieren - anders als noch vor wenigen Jahren - TFT-Displays den Markt. Dabei feierte die Firma Merck, deren flüssige Kristalle in fast zwei Dritteln aller derzeit weltweit verkauften Displays stecken, auf der letztjährigen SID-Konferenz (Society for Information Display) das hundertjährige Jubiläum des Werkstoffs. Dass LC-Displays erst in den letzten Jahren zum Massenprodukt geworden sind, hat nicht unerheblich mit den ausgefeilteren Fabrikationsmethoden zu tun.

Während bei Desktop-PCs die technische Notwendigkeit für TFT-Displays nicht zwangsweise gegeben war, wären viele Produkte wie Digitalkameras oder Mobiltelefone ohne die aktuelle Display-Technologie in ihrer heutigen Form und Funktion nicht denkbar. Besonders im mobilen Bereich etabliert sich inzwischen die noch relativ junge OLED-Technologie neben den traditionellen Flüssigkristallanzeigen.

Weit reichend: Samsung demonstriert den größten Plasmabildschirm der Welt mit einer Diagonalen von über zwei Metern.
Weit reichend: Samsung demonstriert den größten Plasmabildschirm der Welt mit einer Diagonalen von über zwei Metern.

Das Streben nach großen Diagonalen ist eines der primären Ziele der Hersteller. Auf Basis der OLED-Technologie sind bislang nur Studien mit größeren Diagonalen zu sehen. Bei plasmabasierten Geräten zeigte Samsung dieses Jahr mit einem 80-Zoll-Modell das technisch Machbare. Zeitgleich präsentierte der Hersteller ein TFT-Gerät mit einer Diagonalen von 57 Zoll. Was es sonst in nächster Zukunft noch alles an Neuerungen gibt, lesen Sie im aktuellen tecCHANNEL-Report Display-Trends: OLED, ePaper und 3D. (ala)