Computex: PCI Express rollt langsam an

Auf dem ASUS-Stand der diesjährigen Computex konnten interessierte Fachbesucher ein PCI-Express-Demosystem bestaunen. Die serielle Schnittstelle soll im nächsten Jahr das AGP-Interface ablösen.

PCI Express ist auf der Computex zwar ein Thema für die Chipsatzhersteller, doch sie sehen zusammen mit den Mainbord-Lieferanten der neuen Schnittstelle skeptisch entgegen. Die Einführung einer so wichtigen Technologie ist in der Regel mit Hürden und langen Anlaufphasen verbunden, wie am Beispiel von USB deutlich zu sehen war. So ist es nicht verwunderlich, dass Demosysteme mit PCI-Express-Technologie auf der Computex rar sind.

Ein nicht funktionsfähiges System konnten wir auf dem ASUS-Stand ausfindig machen. Die 16x-PCI-Express-Grafikkarte stammt von ATI und der Chipsatz wahrscheinlich von Intel. Eine Prototypenkarte von NVIDIA gab es nicht zu sehen, aber der Hersteller versicherte, dass er rechtzeitig mit PCI-Express-fähigen Produkten am Start sein wird. ATI konnte bereits beim IDF eine lauffähige PCI-Express-Karte zeigen, wir berichteten.

Demosystem: Der PCI-Express-Bus soll künftig die AGP- und PCI-Schnittstelle ersetzen.

PCI-Express unter der Lupe: Eine Grafikkarte soll zukünftig in einem PCI-Express-x16-Slot Platz finden. Für Steckkarten mit geringem Datenaufkommen ist der x1-Slot vorgesehen.

Der serielle x16-Grafikbus erreicht eine theoretische Bandbreite von 3,37 GByte uni- und 7,46 GByte/s bidirektional. Damit ist sie der AGP-8x-Schnittstelle mit einer Transferleistung von 1,99 GByte deutlich überlegen. Zusätzlich bietet sie durch höhere Taktfrequenzen und variable Busbreiten genügend Leistungsreserven für die Zukunft.

Informative Details zur PCI-Express-Schnittstelle für Grafikkarten können Sie hier bei tecCHANNEL nachlesen. Premium-Kunden finden die Schnittstelle zusätzlich im Report PCI Express: Der High-Speed-Datenbus im Detail ausführlich beschrieben. (hal)

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