Computex: ATI zeigt Conroe-CrossFire-System mit drei Grafikkarten

Der Grafikchip-Spezialist ATI präsentiert auf der Computex 2006 ein CrossFire-System, das von einer Intel-Core-2-Duo-CPU, Codename Conroe, angetrieben wird und aus zwei Radeon-X1900-CrossFire-Grafikkarten und einer Radeon-X1600-Karte besteht. Letztere übernimmt ausschließlich physikalische Berechnungen.

Das ATI-System basiert auf den hauseignen RD600-Chipsatz, der bereits Intels Conroe-Prozessor unterstützt. Diese wird laut Intel erst Ende Juli 2006 offiziell vorgestellt. Das Mainboard beherbergt in den zwei x16-PCI-Express-Slots zwei X1900-Grafikkarten im CrossFire-Verbund. Die dritte X1600-Karte verrichtet in einem x4-PCI-Express-Slot ihre Arbeit.

Dynamisches Trio: Die dritte Grafikkarte dient ausschließlich zur Berechnung der Physik und soll den Systemprozessor entlasten.
Dynamisches Trio: Die dritte Grafikkarte dient ausschließlich zur Berechnung der Physik und soll den Systemprozessor entlasten.

Für die Auslagerung der physikalischen Berechnungen setzt ATI die HavokFX-Software ein. Diese ist, durch Nutzung von Shader-Modell-3.0 und der Direct-X9-API der dritten Grafikkarte, in der Lage den Systemprozessor deutlich zu entlasten. Damit sollen noch mehr physikalische Details in Spielen und entsprechenden Applikationen möglich sein, ohne dass die CPU-Leistung, der limitierende Faktor ist. (hal)

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