Citizen: Uhr aus elektronischem Papier

Der japanische Uhrenhersteller Citizen hat eine Uhr angekündigt, bei der ein Electronic Paper Display (EPD) zum Einsatz kommt.

Das Display stammt von dem amerikanischen Unternehmen E-Ink. Dieses hatte in der Vergangenheit bereits häufiger Prototypen auf Basis von EPD gezeigt, tecCHANNEL berichtete. Als erstes marktreifes Produkt wurde bis dato der E-Book-Reader von Sony angekündigt. Die elektronische Tinte besteht aus Millionen von Kügelchen, die in etwa den Durchmesser eines menschlichen Haares aufweisen und in einer flüssigen Schicht gelagert sind. Dabei kommen unterschiedlich geladene schwarze und weiße Mikrokapseln zum Einsatz. Je nach angelegter Spannung richten sich die Kapseln entsprechend aus und erlauben so eine grafische Darstellung. Die Struktur bleibt auch nach Abschalten der Spannung erhalten – anders als bei LC-Displays.

Flachmann: Die Uhr auf Basis eines Electronic Paper Display soll noch in diesem Jahr marktreif sein. (Quelle: Citizen)
Flachmann: Die Uhr auf Basis eines Electronic Paper Display soll noch in diesem Jahr marktreif sein. (Quelle: Citizen)

Als Vorteile gegenüber herkömmlichen Displays nennt der Hersteller die geringe Leistungsaufnahme, den hohen Kontrast und Einblickwinkel sowie die flexible Bauform. Ein genaues Datum der Markteinführung nannte Citizen nicht, das Produkt solle aber noch in diesem Jahr auf den japanischen Markt kommen. Ausführliche Informationen zu neuen Display-Technologien liefert Ihnen der Beitrag: Display-Trends: OLED, ePaper und 3D. (mje)