Canesta: Keyboard aus Licht für PDAs

Einen Chipsatz für virtuelle Tastaturen offeriert das kalifornische Unternehmen Canesta. Ein Lasermodul projiziert ein Keyboard aus Licht, ein Sensor registriert die räumliche Position der Finger und damit die resultierenden Tastendrücke.

Das Keyboard Perception Chipset von Canesta soll sich aufgrund der geringen Größe der drei notwendigen Module problemlos in Handys, Smartphones oder PDAs integrieren lassen. Es besteht aus einem Pattern Projector, der die Lichttastatur erzeugt, sowie einem Infrarot-Modul zum Ausleuchten und einem Sensor zum Verfolgen der Fingerbewegungen.

Die Canesta-Komponenten: Der Keybord-Projektor (links), der IR-Ausleuchter (Mitte) und das Sensor-Modul (rechts).

Der laserbasierender Pattern Projector erzeugt auf jeder beliebigen flachen Oberfläche zwischen Gerät und Benutzer ein Bild der virtuellen Tastatur. Der Anwender "tippt" dann direkt auf diesem Keyboard. Das zum Patent eingereichte 3D-Sensormodul registriert dabei mit Hilfe der IR-Ausleuchtung seine Anschläge. Alternativ kann es die Fingerbewegungen auch in Positionsänderungen des Mauszeigers umsetzen. Mit dem in Größe einer handelsüblichen PC-Tastatur angelegten virtuellen Keyboard lassen sich laut Canesta bis zu 50 Worte pro Minute fehlerfrei eingeben. (jlu)

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