ATI stellt Mobility RADEON X700 vor

Mit dem X700 - Codename M26 - vervollständigt ATI seine aktuelle Mobility-RADEON-Grafikchipfamilie mit PCI-Express-Interface. Der Hersteller schließt mit diesem Modell die Lücke zwischen dem X800 und dem X300 für Desktop-Replacement- und den Mainstream-Bereich.

Der Mobility RADEON X700 verfügt über einen 128 Bit breiten Speicherbus für bis zu 128 MByte GDDR3-Speicher. Dagegen arbeitet der X800 mit einem 256-Bit-Inteface und maximal 256 MByte GDDR3-Speicher und der X300 mit einem 64-Bit-Inteface und maximal 64 MByte DDR-SDRAM.

Neuling: Mit dem MOBILITY RADEON X700 will ATI im Midrange-Bereich der Konkurrenz Paroli bieten. Quelle: ATI

Für die nötige 3D-Performace sorgen bei dem X700-Midrange-Modell insgesamt acht parallele Pixel-Pipelines und sechs programmierbare Vertex-Shader. Die Topvariante X800 kann auf zwölf Pixel-Pipelines und sechs Vertex-Einheiten zurückgreifen. Der Mainstream-Chip X300 begnügt sich mit vier Pixel-Pipelines und zwei Vertex-Shadern.

Weitere Features des X700 beziehungsweise X800 sind Smartshader HD, Smoothvision HD, Hyper Z HD und Videoshader HD. Zusätzlich ermöglicht das 3Dc-Kompressionsverfahren eine effizientere Nutzung des Grafikspeichers. Dagegen besitzt der X300 nur Smartshader 2.1 und Smoothvision 2.0. Zusätzlich implementierte der Hersteller in den aktuellen RADEON-Mobility-Grafikchips die Batterie schonende Powerplay-5.0- und die so genannte HyperMemory-Technologie. Letztere soll durch dynamische Nutzung des Systemspeichers über das PCI-Express-Interface die Größe des lokalen Grafikspeicher reduzieren und damit Kosten sparen.

Laut ATI ist der X700-Mobility-RADEON-Grafikchip in unterschiedlichen Formfaktoren wie Multichip-Module (MCM) oder als ATI-AXIOM-Grafikmodul ab sofort verfügbar. (hal)

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