Apple: Einsteiger-Mac ab 499 Dollar und iPod für 99 Dollar

Apple wird künftig einen Billig-Mac für unter 500 Dollar anbieten. Apple-Chef Steve Jobs verkündete am Dienstag (Ortszeit) in San Francisco auf der MacWorld Expo den Kompaktcomputer «Mac mini», der in den USA in zwei verschiedenen Varianten für 499 und 599 US-Dollar (ohne Mehrwertsteuer) verkauft wird.

Gleichzeitig stellte Jobs ein neues Einsteigermodell des iPod vor, den iPod shuffle, der für 99 US-Dollar in den USA angeboten wird. "PC-User haben künftig keine Ausrede mehr, nicht auf einen Macintosh umzusteigen", sagte Jobs und spielte damit auf die bisherige Hochpreis-Strategie seines Unternehmens an. "Der Mac mini ist der preiswerteste Computer, den wir je gebaut haben." Der neue Rechner, der nur fünf Zentimeter hoch ist und 1,3 Kilogramm wiegt, wird ohne Monitor, Tastatur und Maus ausgeliefert. In Deutschland soll er 489 Euro inkl. Mehrwertsteuer kosten.

Mac mini: Das Gehäuse misst 6,5 Zoll an den Kanten, ist zwei Zoll hoch und birgt einen G4-Prozessor mit 1,25 GHz oder 1,4 GHz. Anschlüsse für USB 2.0, Ethernet, FireWire, Audio, DVI/VGA und Modem sind vorhanden. Quelle: Apple

Im vergangenen Quartal zum Weihnachtsgeschäft hat Apple nach Angaben von Jobs weltweit 4,5 Millionen Exemplare des iPod verkauft, die bislang ab rund 250 Euro zu haben waren. Im neuen "iPod Shuffle" steckt im Gegensatz zu den bisherigen iPod-Modellen keine Festplatte, sondern Flash-Speicher.

iPod shuffle: Apple bringt einen Musik-Player mit Flash-Speicher auf den Markt. Speicherkapazitäten von 512 MByte und 1 GByte sind erhältlich. Der Player wird zum Beladen in den USB-Port eingesteckt. Quelle: Apple

Im gesamten Markt der digitalen Musikplayer hält Apple nach den Worten von Jobs derzeit 65 Prozent. Die Flash-Player aller Apple-Konkurrenten zusammen erzielten im Januar 2005 einen Anteil von 25 Prozent. "Nun nehmen wir uns dieses Segment vor", sagte Jobs. Der iPod Shuffle kommt mit 512 MByte und wird in Deutschland 99 Euro kosten, das Modell mit 1 GByte soll für 149 Euro zu haben sein.

Weitere Details von der Jobs-Keynote gibt es bei unserer Schwesterpublikation Macwelt, die live von der größten Mac-Messe berichtet. (fkh)

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