Sicherheitslücken

95 Prozent der PCs sind laut Secunia gefährdet

Der Security-Spezialist Secunia hat auf fast jedem Windows-PC mindestens eine Applikation mit einer Sicherheitslücke gefunden. VARs heißt das dänische Unternehmen herzlich willkommen.

Elf und mehr ungepatchte Programme fanden sich an Bord von immerhin noch 40 Prozent der untersuchten PCs. Über zwei Drittel der in Betracht gezogenen Rechner wiesen mindestens sechs Sicherheitslücken auf.

Niels Henrik Rasmussen, CEO des dänischen Sicherheitsspezialisten Secunia.
Niels Henrik Rasmussen, CEO des dänischen Sicherheitsspezialisten Secunia.

Zu diesen alarmierenden Ergebnissen kam Secunia nach einem Scan mit der eigenen "Personal Software Inspector"-Software. In Betracht gezogen wurden dabei nur die Anwendungen, für die es bereits Patches gibt.

Insgesamt über 20.000 User – vorwiegend in den USA – haben die kostenlose Software von Secunia auf ihren Rechnern installiert – innerhalb einer Woche. "Eine kostenpflichtige Version des "Personal Software Inspectors" ist sogar in der Lage, Sicherheitslücken selbstständig zu schließen", verkündete Secunia-Manager Jakob Balle.

Dabei könnte es in der Realität noch viel schlimmer aussehen, befürchtet der Sicherheitsexperte. Denn vor allem User, die sich der Gefahren bewusst sind und ohnehin vorsichtig mit den aus dem Internet geladenen Anwendungen hantieren, hätten seiner Meinung nach die Secunia-Software installiert. Ein durchschnittlicher User dürfte laut Balle noch viel mehr ungesicherte Anwendungen auf seinem PC laufen haben.

Secunia ist ein dänisches Unternehmen, das mit VARs und Technologie-Partnern zusammenarbeitet. (ChannelPartner/mzu)