2,7 Mio. Bestellungen für neuen GameBoy

Anscheinend gelingt Nintendo mit dem GameBoy Advance wieder ein "Taschenspieler-Trick". Zumindest sind 2,7 Millionen Vorbestellungen für den GameBoy-Nachfolger bei Nintendo eingegangen, berichten US-Medien.

In Japan kommt der GameBoy-Advance am 21. März auf den Markt. Zwei Wochen später sollen insgesamt 20 neue Spieletitel für den Taschencomputer folgen. Unter den Spielelieferanten findet sich auch Sega wieder. Branchenkenner werten das als Indiz dafür, dass Sega die Dreamcast-Produktion tatsächlich einstellen könnte, wie berichtet.

Gute Nachrichten für Nintendo also. Um den vor elf Jahren erstmals auf den Markt gebrachten GameBoy zu schlagen, reichen die Vorbestellungen allerdings bei weitem nicht. 100 Millionen GameBoys (Modelle Pocket, Light und Color inklusive) gingen seitdem über den Ladentisch. Der GameBoy ist damit der meistverkaufte Spielerechner der Welt.

GameBoy Advance: Mehrspieleroptionen via Verbindungskabel und größeres Display sollen ihn zum Renner machen.

Während Sega und Sony mehr oder weniger heftig mit dem Absatz ihrer Spielekonsolen Dreamcast und PlayStation2 kämpfen, könnte dem zuletzt ebenfalls gebeutelten GameBoy-Erfinder ein Fischzug gelingen, zumindest an den Vorbestellungen der Händler gemessen. Im Juli folgt mit der japanischen Markteinführung des GameCube (Nintendo-64-Nachfolger) der nächste Streich. (uba)