DMS-Lösungen für mittelständische Firmen

Dokumentenmanagement ganz einfach - Tools für Unternehmen

03.06.2013 von Diego Wyllie
Mit dem Siegeszug von Cloud- und Mobile-Computing wächst die Bedeutung von plattformübergreifendem und unternehmensweitem Dokumentenmanagement. Folgende DMS-Lösungen für kleine und mittlere Unternehmen sind leicht zu implementieren und zu bedienen.

Im Zuge der rasanten Entwicklung von Mobile- und Cloud-Computing haben sich die die Anforderungen an Dokumenten-Management-Systeme, die im digitalen Chaos für Ordnung und Transparenz sorgen, in den vergangenen Jahren grundlegend verändert. Denn heute müssen geschäftskritische Dokumente nicht nur im Büro, sondern zunehmend auch im Home Office, beim Kunden vor Ort oder unterwegs verfügbar sein. Anwender wollen auf ihre Dateien auch mobil zugreifen und dabei in Sachen Bedienbarkeit keine Kompromisse machen. Das heißt, Dokumente sollen auch auf dem Smartphone oder Tablet-PC bequem bearbeitet werden können. Hinzu kommt, dass aufgrund der zunehmenden Digitalisierung unseres Alltags die Menge an zu verwaltenden Dokumenten kontinuierlich wächst. Die Konsequenz: Das benötigte Dokument zur richtigen Zeit zu finden wird immer schwieriger.

Vor diesem Hintergrund erleben DMS-Systeme derzeit ihre Renaissance, und das sowohl im privaten als auch im geschäftlichen Bereich. Dabei scheinen die Grenzen zwischen Business- und Consumer-Software immer weiter zu verschwinden. Online-Dienste wie Dropbox und Box, die sich zunächst unter Privatanwendern etabliert haben, finden nun ihren Weg in den Enterprise-Sektor und bieten sich als eine zunehmende attraktive Alternative für KMU an, die sich klassische Systeme früher nicht leisten konnten - oder aufgrund der hohen Komplexität nicht leisten wollten. Gleichzeitig offerieren viele Consumer-Produkte wie etwa Doctape, Fileee und Doo - alle drei Services stammen aus Deutschland - leistungsstarke Dateiverwaltungsfunktionen, die vor einigen Jahren nur bei Unternehmen infrage kamen.

Bildergalerie:
Alfresco
Durch die Automatisierung Dokumenten-intensiver Geschäftsprozesse und die Ermöglichung von effizienter Zusammenarbeit im Team hilft die quelloffene DMS-Lösung "Alfresco", den Überblick im Dokumenten-Dschungel zu behalten.
DocuWare Online
Bei der DocuWare GmbH handelt es sich um ein spezialisiertes Softwarehaus, das auf über 20 Jahre Erfahrung im Bereich Enterprise-Content-Management zurückblicken kann. Dies spiegelt sich in einem modular aufgebauten, durchdachten System, das für Einsteiger nicht zu komplex sein und gleichzeitig die Qualitätsanforderungen anspruchsvoller Nutzer genügen sollte.
Amagno
"Amagno" bietet sich als eine umfassende Cloud-basierende DMS-Suite an, die mit einem interessanten Ansatz bei der effizienten Dokumentenverwaltung punkten kann. Collaboration-Funktionen, die die Team-Zusammenarbeit fördern, sind nahtlos in das System integriert.
Accantum Hosted
Mit "Accantum Hosted" bietet sich eine einfache Lösung für Mittelständler an, mit der sich Dokumente archivieren, indexieren, bearbeiten und in der Cloud zur Verfügung stellen lassen. Das Tool dürfte vor allem für Firmen attraktiv sein, die an eine automatisierte, effiziente und revisionssichere Archivierung besonders interessiert sind
Dropbox for Business
Streng genommen ist "Dropbox for Business" kein DMS-System im engeren Sinne. Doch leistungsstarke Versionierungs-Tools, plattformübergreifende Verfügbarkeit, zahlreiche Integrationsmöglichkeiten mit Anwendungen von Drittanbietern, die die Verwaltung, Suche und Bearbeitung von Dokumenten ermöglichen; sowie die Möglichkeit, gemeinsam im Team Arbeitsdokumente teilen zu können, ist eigentlich alles, was sich viele Anwender unter Dokumenten-Management vorstellen.
Box
"Box Business" vereint Online-Speicher, plattformübergreifendes Dokumenten-Management und Collaboration in einer umfassenden Cloud-Suite, die sich im internationalen Markt bereits durchgesetzt hat. Mit einem starken Partner wie der Deutschen Telekom an der Seite will sich der Dienst nun auch in Deutschland etablieren.

Von dieser Marktentwicklung profitieren in erster Linie kleine und mittlere Unternehmen, die nun unter einer Vielzahl preisgünstiger Lösungen auswählen können. Diese sind flexibel, leicht zu implementieren und bieten gleichzeitig die einfache und intuitive Bedienbarkeit eines Consumer-Produkts an. An diese Anwendergruppe richten sich die modernen DMS-Systeme, die auf den folgenden Seiten aufgeführt werden.

Alfresco

Bei "Alfresco" handelt es sich um eine populäre DMS-Lösung, die sich mit rund sieben Millionen Anwendern in der Praxis längst bewährt hat. Die aus Großbritannien stammende Software basiert auf Java und zählt zu den wichtigsten DMS-Lösungen aus dem Open-Source-Lager. In der Community-Edition ist sie kostenlos erhältlich. Zusätzlich bietet der Anbieter kostenpflichtige Produkte, die sich entweder auf dem eigenen Server installieren oder on-demand beziehen lassen.

Highlights: Neben den marktüblichen Features im Bereich Archivierung und Dokumentenfreigabe, die bei keinem klassischen DMS-System fehlen dürfen, bietet Alfresco einige Sonderfunktionen, die den Unterschied machen können. Dazu zählen beispielsweise Social-Enterprise-Features, mit denen Anwender Inhalte entdecken und mit Kollegen austauschen können. Die Arbeit des Teams an Dokumenten lässt sich mit der Software auf einfache Weise in benutzerspezifischen Workflows abbilden, die für Produktivität im Alltag sorgen sollen. Ein weiterer Pluspunkt besteht in den Integrationsmöglichkeiten. So lässt sich die Software mit Microsoft Office, Apple iWork, Adobe Creative Suite, Google Docs und weiteren Systemen integrieren.

Hilfreich: Durch die Automatisierung dokumentenintensiver Geschäftsprozesse und die Möglichkeit der effizienten Zusammenarbeit im Team hilft die quelloffene DMS-Lösung Alfresco, den Überblick im Dokumenten-Dschungel zu behalten.
Foto: Diego Wyllie

Preise und Verfügbarkeit: Alfresco ist sowohl on-premise als auch on-demand erhältlich. Firmen, die sich für die Cloud-Lösung entscheiden, erhalten 10 GByte Speicherplatz für ihre Dokumente kostenlos. Wer mehr Platz benötigt, kann unter verschiedenen kostenpflichtigen Abo-Plänen auswählen. Die Preise fangen hier bei monatlich 49 Dollar Basisgebühr plus 9 Dollar pro Anwender an. Die Community-Edition ist kostenlos und richtet sich in erster Linie an Anwender, die das System nach ihren eigenen Bedürfnissen anpassen möchten.

Fazit: Durch die Automatisierung dokumentenintensiver Geschäftsprozesse und die Möglichkeit der effizienten Zusammenarbeit im Team hilft Alfresco Unternehmen dabei, den Überblick im Dokumenten-Dschungel zu behalten.

DocuWare Online

Die 1988 gegründete DocuWare GmbH zählt zu den wichtigsten DMS-Anbietern im deutschsprachigen Raum und hat sich vor allem im Mittelstand einen Namen gemacht. Mit dem Service "DocuWare Online" bleibt der DMS-Spezialist aus Germering bei München auf der Höhe der Zeit und verstärkt seinen Fokus auf diesen immer attraktiveren Sektor. Der SaaS-Dienst richtet sich an Firmen ab 50 Mitarbeitern und bietet ihnen einen einfachen Weg, Dokumente online archivieren, suchen, anzeigen, downloaden, bearbeiten und nahtlos in Geschäftsprozesse einbinden zu können.

Etabliert: Die DocuWare GmbH ist ein spezialisiertes Softwarehaus, das auf über 20 Jahre Erfahrung im Bereich Enterprise-Content-Management zurückblicken kann. Dies zeigt sich in einem durchdachten System, das für Einsteiger nicht zu komplex sein und gleichzeitig den Qualitätsanforderungen anspruchsvoller Nutzer genügen sollte.
Foto: Diego Wyllie

Highlights: DocuWare wartet mit einigen Sonderfunktionen auf, die tägliche Routineaufgaben wesentlich bequemer machen. Um Dokumente in der Cloud zu archivieren, kann man beispielsweise nicht nur den File-Upload in der Webanwendung verwenden, sondern auch einen Desktop-Client für den Windows Explorer, der sich wie ein gewöhnliches Laufwerk im Dateiverzeichnis verhält. Punkten kann die Software zudem mit Features, die für mehr Produktivität bei dokumentengetriebenen Workflows sorgen. So zeigt die Software Dokumente, die gerade zur Bearbeitung anstehen, in Aufgabenlisten an. Mit individuell konfigurierbaren Stempeln (zum Beispiel "In Bearbeitung" oder "Genehmigt") können Anwender den aktuellen Bearbeitungsstatus setzen.

Preise und Verfügbarkeit: DocuWare Online steht in zwei Versionen zur Verfügung, die Firmen verschiedener Größe adressieren. Das Paket "Professional" richtet sich an Firmen mit 50 bis 100 Mitarbeitern und umfasst bis zu 100.000 Dokumente (bei einer durchschnittlichen Dokumentengröße von 0,5 MByte). Der "Enterprise"-Plan eignet sich für Firmen des gehobenen Mittelstands und erlaubt das Archivieren von bis zu 500.000 Dokumenten. Nach Angaben des Herstellers fangen die Preise bei 490 Euro pro Monat an. Genaue Preiskonditionen gibt es auf Anfrage.

Fazit: Die DocuWare GmbH ist ein spezialisiertes Softwarehaus, das auf über 20 Jahren Erfahrung im Bereich Enterprise-Content-Management zurückblicken kann. Dies spiegelt sich in einem modular aufgebauten, durchdachten System wider, das für Einsteiger nicht zu komplex sein und gleichzeitig den Qualitätsanforderungen anspruchsvoller Nutzer genügen sollte.

Amagno

Die Firma Amagno aus Oldenburg bietet mit ihrem gleichnamigen Online-Dienst eine zeitgemäße DMS-Lösung, bei der intelligente Dokumentenverwaltung, Prozessoptimierung und Collaboration im Vordergrund stehen. Das Ziel dabei: das tägliche Datei-, Beleg- und E-Mail-Chaos beseitigen, Geschäftsabläufe beschleunigen und das Einhalten gesetzlicher Vorschriften unterstützen.

Interessante Lösung: Amagno bietet sich als eine umfassende Cloud-basierte DMS-Suite an, die mit einem interessanten Ansatz bei der effizienten Dokumentenverwaltung punkten kann. Collaboration-Funktionen, die die Teamzusammenarbeit fördern, sind nahtlos in das System integriert.
Foto: Diego Wyllie

Highlights: Amagno will mit dem Konzept des "Magnetischen Dokumenten-Managements" die intelligente Verwaltung von Dokumenten automatisieren und vereinfachen. Anstatt mit üblichen Dateiordnern zu arbeiten, um Dokumente zu organisieren, bietet die Software "digitale Magnete" an, die dafür sorgen, dass eingepflegte Dokumente automatisch den richtigen Themen zugeordnet werden. Der Clou: Amagno-Magnete bestehen aus einer Reihe fachlicher Regeln, die von einem geschulten Mitarbeiter definiert werden und nach denen die Inhalte automatisch "angezogen" werden. Ein Magnet kann zum Beispiel alle Dokumente sammeln, die eine bestimmte Kundennummer beinhalten. So werden ins System eingepflegte Dateien automatisch organisiert.

Preise und Verfügbarkeit: Neben einer On-Demand-Lösung für Privatpersonen und kleine Teams bietet Amagno zwei Business-Versionen, die on-premise auf dem eigenen Windows-Server betrieben werden. Die "Small Business"-Edition eignet sich für kleine Firmen mit fünf bis zehn Mitarbeitern, während die Enterprise-Version bis zu 250 Benutzer und mehr bedienen kann. Dabei verfolgt der Hersteller ein eher untypisches Preismodell, bei dem sich die Preise aus dem Bereitstellungspreis, einer Verwendungsdauer von fünf Jahren sowie dem Datenvolumen zusammensetzen. Ein Beispiel: Bei 30 registrierten Anwendern und einem Datenvolumen von bis zu 100.000 Dateien zahlt man einmalig 246 Euro pro User. Auf der Produkt-Website gibt es weitere Beispielkonstellationen.

Fazit: Amagno bietet sich als eine umfassende DMS-Suite an, die mit einem interessanten Ansatz bei der effizienten Dokumentenverwaltung punkten kann. Collaboration-Funktionen, die die Teamzusammenarbeit fördern, sind nahtlos in das System integriert.

Accantum Hosted

Ein weiterer deutscher Anbieter, der mit einer einfachen SaaS-Lösung auf dem boomenden DMS-Markt präsent ist, ist die Accantum GmbH aus Rosenheim. Mit "Accantum Hosted" bietet der DMS-Spezialist einen Service für Mittelständler an, der Prozessautomatisierung, automatische Belegverarbeitung und Archivierung vereint.

Automatisiert: Mit Accantum Hosted bietet sich eine einfache Lösung für Mittelständler an, mit der sich Dokumente archivieren, indexieren, bearbeiten und in der Cloud zur Verfügung stellen lassen. Das Tool dürfte vor allem für Firmen attraktiv sein, die hauptsächlich an einer automatisierten, effizienten und revisionssicheren Archivierung interessiert sind.
Foto: Diego Wyllie

Highlights: Das System richtet den Fokus auf eine funktionsreiche und revisionssichere Archivierung geschäftskritischer Dokumente und stellt ein klassisches "Document Warehouse" dar, das um nützliche und moderne Cloud-Tools ergänzt wird. Als Cloud-basierte Archivlösung bietet es die Möglichkeit, Dokumente strukturiert ablegen, leicht auffindbar machen, bearbeiten und revisionssicher langfristig aufbewahren zu können.

Preise und Verfügbarkeit: Wie bei SaaS-Lösungen üblich, können Kunden bei Accantum Hosted aus drei Abo-Pakete auswählen. Kleine Firmen erhalten für knapp 100 Euro netto im Monat eine Einstiegsversion, die bis zu zehn User unterstützt und 10 GByte Speicher beinhaltet. Größere Firmen und Enterprise-Kunden finden weitere Abo-Pläne, die mehr Kapazitäten bieten.

Fazit: Mit Accantum Hosted bietet sich eine einfache Lösung für Mittelständler an, mit der sich Dokumenten archivieren, indexieren, bearbeiten und in der Cloud zur Verfügung stellen lassen. Das Tool dürfte vor allem für Firmen attraktiv sein, die hauptsächlich an einer automatisierten, effizienten und revisionssicheren Archivierung besonders interessiert sind.

Dropbox for Business

Mit über 100 Millionen registrierten Anwendern (Stand: November 2012) dürfte der Online-Speicher-Dienst "Dropbox" den meisten Lesern ein Begriff sein. Das 2007 in San Francisco gegründete Start-up hat die Art und Weise, wie Privatanwender ihre Dokumente mit Freunden und Kollegen teilen, grundlegend vereinfacht. Was viele allerdings nicht wissen, ist, dass Dropbox auf dem Weg ist, sich in ein DMS-System zu verwandeln und die Enterprise-Welt zu erobern. Nachdem unzählige Unternehmen den eigentlich für den privaten Gebrauch konzipierten Service im Geschäft eingesetzt haben, hat der Anbieter im April dieses Jahres eine Unternehmensversion seines File-Sharing-Dienstes gestartet.

Alter Bekannter: Streng genommen ist Dropbox for Business kein DMS-System. Doch leistungsstarke Versionierungs-Tools, plattformübergreifende Verfügbarkeit, zahlreiche Integrationsmöglichkeiten mit Anwendungen von Drittanbietern, die die Verwaltung von Dokumenten ermöglichen, sowie die Möglichkeit, gemeinsam im Team Arbeitsdokumente zu teilen, ist eigentlich alles, was sich viele Anwender unter Dokumentenmanagement vorstellen.
Foto: Diego Wyllie

Highlights: Neben der einfachen, reibungslosen und einst revolutionären Synchronisierung von Dateien über sämtliche Mobile-, Web- und Desktop-Plattformen hinweg, die den Dienst so beliebt gemacht haben, bietet "Dropbox for Business" eine Reihe weiterführender Funktionen, die es fit für das Business machen sollen. Dazu zählt etwa eine Verwaltungskonsole, mit der Administratoren die Mitgliederaktivitäten und -rechte, verknüpfte Geräte und Apps zentral managen und die Freigabe von Dokumenten steuern kann. Dabei steht Sicherheit im Vordergrund, wie der Anbieter auf einer gesonderten Seite ausführlich erklärt. Sichere Archivierung, Versionsverwaltung und die Wiederherstellung gelöschter Dokumente runden das Funktionsangebot ab.

Preise und Verfügbarkeit: Interessanterweise stellt die Dropbox-Unternehmensversion, anders als der Pro-Plan, unbegrenzten Speicherplatz zur Verfügung. Das Pricing richtet sich nach der Anzahl des Teams, das die Lösung einsetzen soll. Bei einer fünfköpfigen Arbeitsgruppe starten die Preise ab knapp 800 Dollar pro Jahr - für 50 User muss man um die 6500 Dollar jährlich auf den Tisch legen. Auf der Produkt-Website lässt sich ein genaues Preisangebot erstellen.

Fazit: Streng genommen ist Dropbox kein DMS-System. Leistungsstarke Tools im Bereich Archivierung und Versionierung, plattformübergreifende Verfügbarkeit, zahlreiche Integrationsmöglichkeiten mit Anwendungen von Drittanbietern, die die Verwaltung, Suche und Bearbeitung von Dokumenten ermöglichen, sowie die Möglichkeit, gemeinsam im Team Arbeitsdokumente auf einfache Weise zu teilen, ist alles, was sie sich viele Anwender unter Dokumentenmanagement vorstellen.

Box Business

Ein weiteres System, das von Puristen wahrscheinlich auch nicht als "reines" DMS-System bezeichnet werden würde und dennoch bei der effizienten Verwaltung von Dateien und Dokumenten gute Dienste leisten kann, ist "Box Business". In Kooperation mit der Deutschen Telekom steht der aus Kalifornien stammende und mit Dropbox vergleichbare Cloud-Dienst seit Ende vorigen Jahres nun in Deutschland zur Verfügung. Dieser bringt Online-Speicher, sicheres File-Sharing und Dokumentenmanagement unter einen Hut und rückt die effiziente Zusammenarbeit im Team in den Fokus.

Dynamisches Trio: Box Business vereint Online-Speicher, plattformübergreifendes Dokumentenmanagement und Collaboration in einer umfassenden Cloud-Suite. Mit einem starken Partner wie der Deutschen Telekom an der Seite will sich der Dienst nun auch in Deutschland etablieren.
Foto: Diego Wyllie

Highlights: Gegenüber Dropbox kann die Software mit weiterführenden Tools punkten, die bei der gemeinsamen Dokumentenbearbeitung helfen. So lassen sich Dokumente direkt im Browser einsehen und mithilfe der nahtlosen Integration von Google Docs auch ohne Umwege editieren. Bei Dropbox wird die bequeme Voransicht von Dokumenten zwar schon vermarktet, implementiert ist das Feature aber noch nicht. Darüber hinaus ermöglicht es Box, Dokumente kommentieren und Diskussionen im Team führen zu können. Mit Notifications und Status-Updates bleibt jedes Teammitglied immer auf dem Laufenden. Ein weiterer Pluspunkt: Die kostenlosen Apps für Smartphones oder Tablets ermöglichen den mobilen Zugriff auf sämtliche Dokumente.

Preise und Verfügbarkeit: Box ist in drei Versionen erhältlich: "Box Groups", "Box Business" und "Box Enterprise". Die günstigste Variante bietet 100 Gigabyte Online-Speicher und erlaubt maximal zwölf Anwender. Kostenpunkt: knapp acht Euro pro Anwender und Monat. Box Business bietet 1.000 Gigabyte Speicher und hat, so wie das Enterprise-Paket, kein User-Limit. Die monatliche User-Fee beträgt in dem Fall knapp 13 Euro, während die teurere Version rund 35 Euro pro Anwender und Monat zu Buche schlägt.

Fazit: Box Business vereint Online-Speicher, plattformübergreifendes Dokumentenmanagement und Collaboration in einer umfassenden Cloud-Suite, die sich im internationalen Markt bereits durchgesetzt hat. Mit einem starken Partner wie der Deutschen Telekom an der Seite will sich der Dienst nun auch in Deutschland etablieren. (mje)