| Abschied vom Hypertransport | |
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Der parallele Frontside-Bus stößt mit modernen Prozessoren wie dem Xeon 55x0 derzeit an seine Grenzen und bremst so das Gesamtsystem. Intel hat daher nach einem Nachfolger geforscht und mit QuickPath-Interconnect eine Punkt-zu-Punkt Verbindung etabliert, die sich besonders durch geringe Latenz auszeichnet - also höherer Übertragungsgeschwindigkeit.
Im klassischen PC-Segment der x86-Prozessoren ist der Prozessor über die so genannte Northbridge mit integriertem Speicherkontroller an den gemeinsamen Hauptspeicher angebunden. Diese Front-Side-Bus (FSB) genannte Verbindung zwischen CPU und Chipsatz ist die Referenz aller Systemtakte auf dem Board, von dem alle anderen Takte gebildet werden. Langsamere System-Komponenten sind über die Southbridge mit der Northbridge verbunden.
Der schnellste Prozessor verweilt im Wartezustand, wenn dieser seine Daten nicht schnell genug geliefert bekommt bzw. wieder ablegen kann.
Intel-Konkurrent AMD hatte nun mit der Übernahme der Alpha-Architektur die Technologie in der Hand und hat den Speicherkontroller direkt in den Prozessor (Athlon 64, Opteron) integriert. Kleinere Anpassungen führten dann zur neuen als Industriestand etablierten Linkverbindung "Hypertransport - HT". Obwohl HT eine CPU-unabhängige Spezifikation beinhaltet, gibt es speziell für x86 Prozessoren Anpassungen. Mittlerweile hat sich HT in der 3. Generation etabliert.