Erste Hilfe im Notfall

Ratgeber: Rettungsfunktionen von Windows 7 richtig nutzen

19.06.2013 (aktualisiert) | von Michael Rupp
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Für Notfallprävention und System-Recovery stellt Windows 7 dem Nutzer eine Reihe von Bordmittel bereit. Damit sollen Systemausfälle vermieden und beschädigte Systeminstallationen wieder lauffähig werden. Nutzen Sie Notfall-CD, Systemabbild und Schattenkopien als Retter in der Not.
Ein Anwendereingriff, ein fehlerhafter Treiber oder Registry-Änderungen machen einer Windows-Installation mitunter schnell den Garaus. Scheitern Wiederbelebungsmaßnahmen im laufenden Betrieb über Systemwerkzeuge, das Tools sfx, die Rechtevergabe und den abgesicherten Modus? Dann ist das Notfallsystem von Windows 7 hilfreich, um das Betriebssystem zu reparieren oder wenigstens die wichtigsten Dokumente zu sichern. Damit lässt sich in vielen Fällen auch dann noch etwas ausrichten, wenn Windows 7 überhaupt nicht mehr startet und keine anderweitige, besser ausgestattete Recovery-CD zur Verfügung steht.
Für grundlegende Reparaturen hat Microsoft bei Windows 7 das Wiederherstellungsmenü vorgesehen. Die lässt sich zwar direkt der Installations-DVD starten und ist besser ausgestattet als das Pendant in Windows Vista. Die Konsole kann keine externen Programme starten, und ihr Umfang ist mit gut 30 internen Kommandos gering. Immerhin können Sie etwa eine beschädigte Registry gegen ein Backup, den Bootloader reparieren oder einzelne Systemdateien austauschen sowie Dienste dauerhaft abschalten.

Präventivmaßnahmen: Notfall-CD und Systemabbild

Mit dem Notfall-CD-Generator und der Möglichkeit, System-Images anzulegen stellt Windows 7 zwei Funktionen bereit, die eine spätere Reparatur beschädigter Windows-Installationen erlauben sollen.
Notfall-CD: Das Notfall-System von Windows 7 stellt Wiederherstellungsoptionen, eine Systemabbildwiederherstellung und einen Editor für die Registry bereit. Zum Anlegen einer Notfall-CD wechselt man in der Systemsteuerung zu System und Sicherheit, Sichern und Wiederherstellen. Ein Klick auf Systemreparaturdatenträgen erstellen am Fensterrand startet den Generator für Notfall-Medien. Nach dem Einlegen einer Leer-CD in den Brenner wählt man im Ausklappfeld das Ziellaufwerk aus und fährt mit Datenträger erstellen fort.
Systemreparaturdatenträger in Windows 7: Über die Notfall-CD kann der Anwender bei Startproblemen oder einer nicht mehr erkannten Installation von Windows 7 Rettungsmaßnahmen durchführen.
Systemreparaturdatenträger in Windows 7: Über die Notfall-CD kann der Anwender bei Startproblemen oder einer nicht mehr erkannten Installation von Windows 7 Rettungsmaßnahmen durchführen.
Systemreparaturdatenträger in Windows 7: Über die Notfall-CD kann der Anwender bei Startproblemen oder einer nicht mehr erkannten Installation von Windows 7 Rettungsmaßnahmen durchführen.
Die Installations-DVD von Windows 7 ist als Notfall-Medium präpariert. Wer also die Setup-Disk zur Hand hat, dem bringt das Erzeugen einer zusätzlichen Notfall-CD kein Vorteil.
Image anlegen: Ab Windows 7 Home Premium kann der Nutzer ein System-Image erstellen. Dabei wird der gesamte Inhalt jeder Festplatte jeweils in eine separate VHD-Datei geschrieben. Bei einem
System-Crash lässt sich die Image-Sicherung über die Rettungskonsole zurücksichern. Ein Image wird mit dem Befehl Systemsteuerung, System und Sicherheit, Sichern und Wiederherstellen, Systemabbild erstellen angelegt. Als Sicherungsziel bietet sich vor allem eine externe Festplatte oder ein Netzwerk-Share an. Letzteres bietet Windows 7 allerdings lediglich in den Versionen Professional und Ultimate an.
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