Das bringt DirectX 10

Die neuen Grafikfunktionen von DirectX 10 sind eine der wichtigsten Neuerung von Windows Vista. Wir durchleuchten die Features von Direct3D wie den Geometry Shader und das effizientere Treibermodell von DirectX. Kommt jetzt die kinoreife Grafik?

Die Revolution begann 2000: Mit DirectX 8 und den dazu kompatiblen Grafikkarten wie der Geforce 3 und der Radeon 8500 wurden Grafikprozessoren erstmals programmierbar. DirectX 9 beseitigte 2003 viele Limitierungen der Vorgängerversion und machte den Weg frei für 3DGrafik, wie wir sie heute kennen.

Voraussichtlich im Januar 2007 erscheint nun DirectX 10 als Teil von Windows Vista, Windows-XP-Nutzer bleiben jedoch außen vor. Offiziell begründet Microsoft dies mit dem runderneuerten Treibermodell der 3D-Schnittstelle, das sich angeblich nicht ohne Weiteres auf XP portieren ließe. Realistischer scheint uns aber der Grund, dass der Monopolist aus Redmond möglichst viele Spieler zum Kauf des neuen Betriebssystems bewegen will.

Windows-Vista-Starttitel Flight Simulator X: Auf den ersten Blick fällt der Unterschied zwischen DirectX 9 (oben) und 10 (unten) beispielsweise bei der Wasser- und Lichtdarstellung extrem aus — tatsächlich ist zumindest der Pflanzenbewuchs unten rechts ohne Weiteres auch mit DirectX 9 realisierbar.
Windows-Vista-Starttitel Flight Simulator X: Auf den ersten Blick fällt der Unterschied zwischen DirectX 9 (oben) und 10 (unten) beispielsweise bei der Wasser- und Lichtdarstellung extrem aus — tatsächlich ist zumindest der Pflanzenbewuchs unten rechts ohne Weiteres auch mit DirectX 9 realisierbar.

In diesem Artikel erkunden wir die neuen Möglichkeiten von DirectX 10, genauer von Direct3D 10, und geben einen Ausblick auf die passenden Grafikkarten von ATI und Nvidia sowie auf das sich bereits in der Entwicklung befindliche Update 10.1.