Test: Partition-Manager

Disk Manager 2000 Version 4.0

Hersteller Ontrack vertreibt seinen 50,62 Euro (99 Mark) teuren Disk Manager ausschließlich als Internet-Download. Durch diese Verkaufsform muss der Anwender ohne Handbuch auskommen und sich mit der Online-Hilfe begnügen. Eine Test- oder zumindest Demoversion, mit der man sich über die Fähigkeiten der Software vorab informieren könnte, gibt es nicht.

Für unseren Test erhalten wir von Ontrack zwei Dateien: Hinter der 1,1 MByte großen dmdisk.exe verbirgt sich ein Hilfsprogramm, um den Disk Manager für DOS auf einer Diskette einzurichten. Die Windows-Installation übernimmt das File DiskManager2000.exe (6,4 MByte).

Die Setup-Routine für Windows lässt dem Anwender keine Eingriffsmöglichkeiten: Weder Installationsumfang noch Programmpfad kann man beeinflussen. So landen alle Dateien im Verzeichnis "\\Programme\\Disk Manager 2000 v4.0" des Bootlaufwerks.

Schlechte Karten: Disk Manager kann die Boot-Festplatte nicht neu partitionieren.
Schlechte Karten: Disk Manager kann die Boot-Festplatte nicht neu partitionieren.

Nach dem Programmaufruf stehen uns die Optionen "Setup Hard Drive" und "Maintenance" zur Verfügung. Unter diesem letzten Menüpunkt finden wir auch rasch die Möglichkeit, ein bestehendes Laufwerk neu zu partitionieren. Doch zu früh gefreut: Als wir anfangen wollen, die Partition mit Windows 98 zu verkleinern, teilt der Disk Manager mit, dass das aktuelle Bootlaufwerk nicht neu partitioniert werden kann. Mit "Laufwerk" ist hier wirklich die physische Festplatte gemeint, denn auch als wir eine zusätzliche, nicht bootfähige Partition anlegen, erhalten wir dieselbe Fehlermeldung.