Test: 3D-Soundkarten

Videologic Sonic Vortex 2

Die Videologic Sonic Vortex 2 kommt mit einem Aureal-Vortex2-Chip und 3D-Sound A3D 2.0. Sie bietet Anschlüsse für bis zu vier Boxen und einen optischen Digitalausgang. Damit ist sie identisch mit dem Referenzdesign des amerikanischen Herstellers Aureal.

Die Installation der Sonic Vortex 2 verläuft einfach und problemlos. Nach der Treiberinstallation startet das Software-Setup von CD automatisch. Zwei Programme stehen zur Auswahl: der Vortex-Mixer "Jet-Audio" und der MIDI-Player "Yamaha Soft Synthesizer". Letzteres lässt sich unkomfortabel installieren, da eine zwölfstellige Seriennummer eingegeben werden muss, um die Software zu aktivieren. Den Code erhält man via Messagebox, muss ihn auf einen Zettel notieren und später eintippen. Copy-and-Paste ist nicht möglich.

Nach der Installation aller Treiber und Programme überrascht die Vortex 2 positiv. Das übersichtliche Controlpanel ist kinderleicht zu bedienen. Die Einstellungen für die Wiedergabe und Aufnahme von Musikstücken sind in Karteikarten organisiert. Somit hat man alles schnell und einfach im Blick. Wenn man die A3D-Demos abspielt, treten allerdings kleine grafische Darstellungsfehlern im Mixer auf.

Die Vortex 2 gibt Musik und Effekte mit einer sehr guten Dynamik wieder. Hohe und tiefe Frequenzbereiche klingen sehr akzentuiert und vermitteln ein lebhaftes Klangbild. Bei einigen MIDI-Sücken hören sich die Streicher allerdings arg synthetisch an. Einzelne Instrumente sind kaum auszumachen und der Sound ist etwas matschig und seicht. Mit dem integrierten 10-Band-Equalizer kann man der Qualität aber etwas nachhelfen und im Großen und Ganzen gute Soundqualität erzielen.

Der Vortex 2 liefert in Zusammenarbeit mit A3D 2.0 guten 3D-Sound. Die Effekte sind realistisch und klingen hervorragend. Probleme gibt es jedoch bei Quake 3: Stellt man A3D im Quake-3-Setup ein und ändert die Soundqualität (Low/High), stürzt das System in schöner Regelmäßigkeit ab. Ein Hardware-Reset ist erforderlich. Einbrüche in der Performance erlebt man mit Quake 3 im High-Quality-Sound-Modus und aktiviertem A3D: Teilweise ruckelt die Grafik und setzt für kurze Zeit aus.

Fazit: Die Videologic Sonic Vortex ist für Spieler eine gute Wahl. Wer auf A3D nicht verzichten möchte, sollte aber auf einen leistungsstarken Rechner achten, da die Systemperformance stark beansprucht wird.

Quickinfo

Produkt

Sonic Vortex 2

Anbieter

Videologic

Bussystem

PCI

3D-Sound

Aureal A3D

Preis (Mark)

139