Test: 3D-Soundkarten

TerraTec: Messergebnisse

Auffällig ist, dass die Ausgangsspannung der 128i PCI mit maximal 665 mV gering ist. Deshalb konnten wir den Frequenzgang nicht bei standardmäßig 0 dB aufzeichnen. Wie auch bei einigen anderen Karten, die auf den ESS-Solo 1 oder Sigmate-Codec STAC9708T basieren, beeinflusst der Wave-Regler des Mixers den Klirrfaktor. Um den Klirrfaktor für den DA-Wandler zu bestimmen, mussten wir den Master- und Wave-Regler voll aufziehen, um annähernd 0 dB zu erreichen. Das Ausgangssignal enthält hierbei 0,34 Prozent Klirr. Verringert man die Spannung, sind im besten Fall 0,099 Prozent zu messen. Der Master-Regler beeinflusst den Klirrfaktor hingegen nur gering. Der Signalrauschabstand ist mit knapp 70 dB noch befriedigend. Bezieht man den AD-Wandler nun mit in die Messungen ein, verbessert sich die Signalqualität im Zuge einer geringeren Ausgangsspannung. Es sind nur noch 164 mV zu messen, was -13,44 dB entspricht.

Frequenzgang Out: Auf Grund der geringen Ausgangsspannung der TerraTec 128i PCI verläuft die Kurve nur bei -1,5 dB. Fast über den gesamten Bereich verläuft sie sehr linear.
Frequenzgang Out: Auf Grund der geringen Ausgangsspannung der TerraTec 128i PCI verläuft die Kurve nur bei -1,5 dB. Fast über den gesamten Bereich verläuft sie sehr linear.

Frequenzgang In/Out: Der Verlauf ist fast perfekt, nur der Bass fällt geringfügig ab.
Frequenzgang In/Out: Der Verlauf ist fast perfekt, nur der Bass fällt geringfügig ab.

Eine Übersicht aller Messwerte finden Sie in der tecDaten-Tabelle. Den direkten Vergleich aller Audiomessungen mit Wertung finden Sie im tecLab-Report.