Projektarbeiter aus der Datenbank

Nur eine Handvoll professioneller Datenbanken

Für die Vermittlung von Freiberuflern stellt Gulp Projektanbietern unter www.gulp.de zwei Dienste zur Verfügung. In der Profiledatenbank können Unternehmen selbst nach den für sie passenden Freiberuflern suchen oder Gulp damit beauftragen. Ein Kriterienformular erleichtert das Sondieren der passenden und vor allem verfügbaren Kandidaten.

'Wir konnten die benötigten IT-Fachkräfte innerhalb kurzer Zeit gewinnen'.
'Wir konnten die benötigten IT-Fachkräfte innerhalb kurzer Zeit gewinnen'.
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Der Gulp-Roboter ist ein aktuelles Suchverzeichnis offener Positionen, die Unternehmen in ihren IT-Projekten anbieten. Freiberufler, die auf der Suche sind, können mit seiner Hilfe recherchieren und bei Interesse den Projektanbieter direkt kontaktieren.

"Wie schnell eine Vermittlung erfolgt, hängt von mehreren Faktoren ab", berichtet Daniela Rheinholz, Marktetingleiterin bei Gulp. "Da unsere Dienste im Internet zur Verfügung stehen, kann der gesamte Prozess binnen kürzester Zeit und rund um die Uhr abgewickelt werden." Ein Softwarehaus beispielsweise habe um 23.30 Uhr eine Anfrage bei Gulp platziert und war sich bereits um 1.30 Uhr mit dem entsprechenden IT-Spezialisten einig, der weitere acht Stunden später bereits am Einsatzort arbeitete.

Da sich der kontaktierte Freiberufler auf die Anfrage des Kunden melden muss, können aber auch einige Tage vergehen, bis es zu einem ersten Gespräche zwischen den potenziellen Partnern kommt. "Weil Gulp dem Projektanbieter in der Regel immer mehr als einen geeigneten Kandidaten präsentieren kann und drei Viertel aller Anfragen von den Freiberuflern am selben oder am nächsten Tag beantwortet werden, lassen sich solche Fälle allerdings fast immer vermeiden", so die Gulp-Sprecherin.

Für die Nutzung der Profiledatenbank zahlen Unternehmen eine Grundgebühr. Darüber hinaus fallen Kosten nur für die Kontakte an, die zum Freiberufler tatsächlich aufgenommen werden. Eigene Einträge in den Gulp-Roboter zahlen Projektanbieter abhängig von der Anzahl und Platzierung ihrer offenen Positionen.

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In die Gulp-Profiledatenbank können sich alle Personen eintragen, die freiberuflich oder selbstständig Projekte im deutschsprachigen Raum durchführen. Festanstellungen werden nicht vermittelt. Die interne Qualitätskontrolle der Datenbank überprüft die eingetragenen Profile sowohl beim Ersteintrag als auch im Verlauf der Zusammenarbeit. Dabei werden Kriterien wie Duplikate, Verfügbarkeitsdaten und Rückmeldungen auf Projektanfragen zu Grunde gelegt. Der Anbieter behält sich das Recht vor, Freiberufler bei Verstößen zu sperren. "Darüber hinaus wird die Qualitätssicherung durch das Feedback der gut 700 Projektanbieter sowie die bestätigten Referenzen für die vermittelten Freiberufler unterstützt", erklärt Daniela Rheinholz.

Die hohe Qualität der von Gulp vermittelten IT-Freiberufler hat die Münchner auch bei Pass Consulting zum führenden Kooperationspartner in Sachen Spezialistensuche gemacht. "Wir konnten die benötigten IT-Fachkräfte über die Gulp-Datenbank innerhalb kurzer Zeit gewinnen", berichtet Claudia Di Chio, bei den Aschaffenburgern zuständig für das Partner Recruiting. Bei schwieriger Marktlage sei es aber auch schon vorgekommen, dass die Suche nach Spezialisten ohne Ergebnis blieb. Dennoch plädiert die Personalspezialistin für die Suche über die Freiberufler-Datenbank.

Parallel zu den derzeitigen Anbietern baut Pass derzeit unter www.profi4project.com eine Plattform auf, auf der das Unternehmen eigene Projekte für IT-Freiberufler anbietet. Die Pass Partner Consulting AG (PPC) soll das Geschäft mit Freiberuflern realisieren und Anteile für Top-Partner bereithalten. Durch die internationale Ausrichtung bietet sich Freiberuflern auch die Chance, im Ausland zu arbeiten und internationale Erfahrungen zu sammeln.

'Drei Viertel aller Anfragen werden von den Freiberuflern am selben oder am nächsten Tag beantwortet'.
'Drei Viertel aller Anfragen werden von den Freiberuflern am selben oder am nächsten Tag beantwortet'.
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Die Skill Portal AG, Langen, hat nicht das Ziel, eine Profiledatenbank aufzubauen, sondern zeigt zertifizierten Anbietern von IT-Dienstleistungen gezielt offene Nachfragen, auf die Angebote abgegeben werden können. Das im März 2000 gegründete Unternehmen räumt nach eigenen Angaben der Qualitätssicherung höchste Priorität ein. Deshalb müssen Anbieter von IT-Dienstleistungen auf der Web-Seite www.skillportal.de zunächst einen Zertifizierungsprozess durchlaufen, bevor es zu einem Vertrag kommt und sie einen Zugangscode zu den Nachfragen der Kunden erhalten.