Notebook-Test: Toshiba Tecra S3 - Mobile Sicherheitseinheit

Mobile Sicherheit

Alle Toshiba-S3-Modelle sind serienmäßig mit einem Fingerprint-Sensor ausgerüstet. Dieser erlaubt nicht nur den sicheren Zugang zum Notebook an sich, sondern erledigt auch noch die Betriebssystem-Authentifizierung. Dies sorgt für Bequemlichkeit beim Anwender und erhöht dadurch simultan auch die Akzeptanz von derlei Zugangskontrollen.

Als zusätzlichen Diebstahlschutz hat Toshiba einen so genannten BIOS-Timer integriert. Dieser macht das Gerät nach einem vorher einzustellenden Countdown unbrauchbar, respektive erfordert dann die Eingabe des BIOS-Passworts. Ein auffälliger Aufkleber auf dem Display-Deckel soll potenzielle Diebe vorab darauf hinweisen, dass es sich um keine lohnenswerte Beute handelt.

Wachsam: Der Festplattenschutz reagiert auf Vibrationen und lässt sich für Netz- und Akkubetrieb unterschiedlich sensitiv konfigurieren – oder ganz deaktivieren.
Wachsam: Der Festplattenschutz reagiert auf Vibrationen und lässt sich für Netz- und Akkubetrieb unterschiedlich sensitiv konfigurieren – oder ganz deaktivieren.

Weniger um die Sicherheit des Notebooks selbst, als vielmehr um die Sicherheit der Daten kümmern sich zusätzliche Features. So ist die Tastatur spritzwassergeschützt und soll im Falle eines Falles zumindest das sichere Herunterfahren des Notebooks und spätere Sichern der Daten erlauben. Darüber hinaus setzt Toshiba beim Tecra S3 einen so genannten 3D-Festplattenschutz ein. Dieser registriert Vibrationen und bringt dementsprechend die Köpfe der Festplatte im Bedarfsfall in eine sichere Position. Dabei unterscheidet das System zwischen Netz- und Akkubetrieb. Es empfiehlt sich, die Empfindlichkeit den eigenen Bedingungen anzupassen. Die Standardeinstellung des Testgeräts erschien etwas übersensibilisiert, was bei aktivierter Benachrichtigung zu häufigem Sichtkontakt mit der entsprechenden Dialogbox führt.