MPlayer1.0pre7 schließt kritische Lücken

Details

Der Ogg/Vorbis-Decoder ist direkt in den Multimedia-Player implementiert, was ein Abspielen solcher Dateien ohne externe Bibliotheken ermöglicht. MPlayer ist durch Einspielen der richtigen Codecs in der Lage, so gut wie jedes Multimedia-File wiederzugeben. Lange Installationsorgien sind dabei nicht notwendig. Die Codecs müssen lediglich an der richtige Stelle im System sein. Linux-Benutzer sind zum Beispiel damit in der Lage, Dateien des Windows Media Player abzuspielen. Weitere Neuerungen und Features lassen sich hier nachlesen.

Vielseitig: Flexibel nicht nur bei den Features, auch bei den Skin-Auswahl.
Vielseitig: Flexibel nicht nur bei den Features, auch bei den Skin-Auswahl.
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MPlayer kann aber viel mehr. So ist es zum Beispiel möglich, Audio-Streams aus Videos zu extrahieren. Mit dem Befehl

mplayer input.wma -ao pcm -aofile output.wav

erzeugt man den Audio-Layer aus dem Video input.wma und lässt ihn in die Datei output.wav schreiben. Ein Blick in die Dokumentation lohnt sich daher.

MPlayer ist für Linux und Windows erhältlich und steht hier zum Download bereit. (jdo)

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