Microsoft und Vodafone machen Outlook mobil

Vodafone hat gemeinsam mit Microsoft in Großbritannien den Service OfficeLive gestartet. Damit können Mitarbeiter eines Unternehmens via Handy über MS Outlook E-Mails und SMS verschicken.

OfficeLive funktioniere hervorragend im britischen GPRS-Netz und sei bereits auf UMTS, den neuen 3G-Mobilfunkstandard, ausgelegt, sagte ein Vodafone-Sprecher. Bisher hätten namhafte Unternehmen wie KPMG, die Barclays Bank oder Hewlett-Packard den Service gebucht. Die Firmen bezahlen pro User monatlich 7 US-Dollar, hieß es. Der Zugriff auf Outlook erfolgt dabei über den Mobile Information 2000 Server von Microsoft.

Nähere Details über die Kosten des gemeinsamen Projekts gaben die beiden Unternehmen allerdings nicht bekannt. OfficeLive soll jedoch den Beginn einer langjährigen Partnerschaft von Vodafone und Microsoft markieren. Der Dienst wird In Kürze weltweit verfügbar sein und ist Teil von Microsofts .NET-Initiative, gaben die Firmen an.

Mit dem neuen Service können Mitarbeiter eines Unternehmens von unterwegs per Handy auf Informationen aus dem Firmen-Netzwerk zugreifen. Dabei soll es unter anderem möglich sein, Mails zu empfangen und zu versenden sowie Einblick in die Kontakt-Adressen und Termine zu erhalten.

Vodafone ist auch am Test des Microsoft-Smartphones Stinger beteiligt. Stinger ist neben den Pocket-PCs ein wichtiger Teil von Microsofts Versuch, auf dem Markt für mobile Geräte Fuß zu fassen. Das Smartphone soll (WAP-)Handy und Pocket-PCs verschmelzen und die PIM-üblichen Funktionen wie Terminkalender oder Adressverwaltung bieten. Darüber hinaus kommen Outlook, Exchange und für den Zugriff auf das Internet der Mobile Explorer für WAP und HTML zum Einsatz. (jma)

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