Komplettsystem für 7000 Mark

PC-ähnlicher Aufbau

Wir empfehlen mindestens 128 MByte Hauptspeicher. Damit der Speicherzugriff mit 128 Bit erfolgt, muß der Anwender die Speichersockel paarweise mit 3,3V-gepufferten EDO-ECC-DIMMs bestücken. Sun unterstützt in den OEM-Boards entweder eine 10-Bit- oder 11-Bit-Spaltenadressierung, wobei die 10-Bit-Variante für 32-MByte-, 64-MByte- und 128-MByte-Module gilt. 256-MByte-DIMMs arbeiten mit 11-Bit-Adressen, müssen jedoch für einen zuverlässigen Betrieb als Speicherbänke 0 und 2 installiert sein.

Der Zusammenbau der Komponenten verläuft ähnlich wie bei ATX-PCs. Beim Einbau der PS/2-Adapter für Tastatur und Maus tragen die vorgesehenen Steckleisten die Bezeichnungen "J2500" für Maus und "J2501" für Tastatur. Pin 1 ist auf den Steckverbindern mit einem kleinen Pfeil oder Punkt gekennzeichnet und muß mit einer entsprechenden Markierung auf dem Sockel zusammenpassen. Sind die Adapter korrekt gesteckt, steht dem Einbau der Platine in das Gehäuse nichts mehr im Weg. Abschließend landet das Prozessor-Modul auf dem CPU-Steckplatz, gesichert durch eine Strebe, die der Hersteller mitliefert.

Die insgesamt acht DIMM-Sockell auf dem Board sind paarweise zu bestücken. Die Sockelpaare liegen nicht unmittelbar nebeneinander; die Tabelle der DIMM-Sockel sollte beim Einbau helfen.

Das Board erlaubt es dem Anwender, die Speicherbänke mit Modulen unterschiedlicher Größe zu bestücken und Module mit 10-Bit-Spaltenadressen zu mischen. So kann er ohne weiteres in Bank 0 zwei 128-MByte-Module, in Bank 1 zwei 32-MByte- und in Bank 3 zwei 8-MByte-Bausteine einsetzen. Allerdings darf er diese nicht mit den 256-MByte-DIMMs kombinieren, weil der Speicher von diesen Modulen anders adressiert wird.

Im Beispielrechner verleihen acht 32-MByte-Module dem System eine Hauptspeicherkapazität von 256 MByte. Für Desktop-Anwendungen dürfte dieser Ausbau ausreichen. Soll das System eine Datenbank betreiben, sind 256 MByte eher als untere Grenze anzusehen.