Branchenmonitor Juni 2017

Digitalisierungsgrad von Industrie, Bau, Handel und Dienstleistungen ist gesunken

So richtig rund will das mit der Digitalisierung noch nicht laufen. Zwar zeigen Leuchtturmprojekte immer wieder eindrucksvoll auf, welches Potenzial in den neuen IT-Techniken rund um Künstliche Intelligenz, Analytics, dem Internet of Things (IoT) und Industrie 4.0 stecken. Doch eine CIO-Umfrage von Harvey Nash und KPMG hat gezeigt, dass vor allem die wachsende Unsicherheit den Verantwortlichen in den Unternehmen offenbar Sorge bereitet.

So rücken wieder Prioritäten wie Stabilität und ein sicherer IT-Betrieb stärker in den Fokus. Geschäftsprozesse zu verbessern, oder gar komplett neue Abläufe oder Geschäftsmodelle zu entwickeln, gerät dagegen im Vergleich zur Einschätzung des Vorjahres mehr in den Hintergrund. Im Grunde kann man es den Unternehmen nicht verdenken. Auf der einen Seite steigt die Abhängigkeit des eigenen Geschäfts von funktionierenden IT-Systemen. Auf der anderen Seite werden diese Systeme im Zuge der immer weiter um sich greifenden Vernetzung auch immer anfälliger. Das wurde auch im Juni wieder einmal deutlich. Nachdem schon im Mai mit „Wannacry“ eine Malware viele Unternehmen und Organisationen lahm gelegt hatte, machte im Juni „Petya“ die globalen Netze unsicher. Und wieder klafften in den IT-Sicherheitswällen vieler Unternehmen gravierende Lücken.

Martin Bayer, Stellvertr. Chefredakteur der COMPUTERWOCHE, präsentiert Ihnen den aktuellen Branchenmonitor.
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