"Einvernehmliche Lösungen" mit 98 Prozent der Aussteller

CeBIT kommt 2008 erstmals ohne Halle 1

Es ist beschlossene Sache: mit der CeBIT 2008 hat die gute alte Halle 1 endgültig ausgedient. Pläne für eine „konkrete Nachnutzung“ gibt es von der Deutschen Messe AG noch keine.

Die Deutsche Messe, Veranstalter der weltgrößten IT-Messe CeBIT, hat einer Mitteilung zufolge ihr "Projekt Halle 1" abgeschlossen. Laut CeBIT-Bereichsleiter Sven Michael Prüser wurden mit 98 Prozent der betroffenen Aussteller einvernehmliche Lösungen gefunden.

Mit den Unternehmen, die in der Halle feste Ausstellungsstände installiert hatten, seien in den vergangenen Monaten zahlreiche Gespräche geführt worden: "Aufgrund des neuen Konzeptes der CeBIT haben wir uns entschlossen, die Aussteller, die sich bislang in der 37 Jahre alten Halle 1 mit ihren festen Ständen präsentiert haben, alternative und gleichzeitig attraktive Flächen in anderen Hallen anzubieten", so Prüser weiter. Die Halle 1 sei auf Grund ihrer festen Einbauten nicht mehr ausreichend flexibel zu nutzen gewesen und hätte gleichzeitig eine Umsetzung des neuen Konzeptes der CeBIT behindert.

Auf der CeBIT 2008 stellen IBM, Novell und Datev in Halle 2 aus, Panasonic und Samsung ziehen um in die 26. Aussteller aus dem Bereich Professionell Output wie Kyocera, Casio oder Xerox, die im Jahr 2007 eine CeBIT-Pause eingelegt hatten, bauen ihre Stände 2008 in der Halle 7 auf. (Computerwoche/mzu)