Browser, Standards, Workarounds

Ratgeber HTML5: Stabilität in der Praxis

von Sven Hähle, 07.06.2011 (aktualisiert)
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Aufmacher
Ist HTML5 praxisreif? Kann es für stabilere Webapplikationen sorgen? Oder ist die Stabilität nur eine Sache des Browsers? Mit diesen Fragen beschäftigt sich dieser HTML5-Praxis-Beitrag. So viel vorweg: Die Stabilität wird eine schwere Aufgabe für Entwickler beim Umstieg auf HTML5.
Die schlechte Nachricht zuerst: Die Stabilität ihrer Webanwendungen zu gewährleisten wird für Entwickler beim Umstieg auf HTML5 sicher eine der größten Herausforderungen. Die gute Nachricht ist: Die Aufgabe lässt sich lösen.
HTML ist eine Beschreibungssprache. Reiner HTML-Code beschreibt dem Webbrowser, was er zu tun hat. Wie er es tut, bleibt ihm überlassen. Deshalb ist es normal, wenn ein und dieselbe Website in verschiedenen Browsern unterschiedlich dargestellt wird. Die sich daraus ergebende Herausforderung ist hinlänglich bekannt: Webapplikationen so zu optimieren, dass sie trotz verschiedener Browser und Plattformen gleich aussehen und funktionieren - mit anderen Worten: dass sie stabil laufen.
Daran ändert sich auch durch HTML5 nichts. Im Gegenteil, es kommt sogar eine erschwerende Tatsache hinzu: Der Begriff HTML5 meint nicht nur den reinen HTML-Code, sondern ein Sammelsurium verschiedenster Webtechnologien. Als HTML5 wird landläufig ein bunter Mix aus HTML, JavaScript/Ajax, Datenbankanbindungen und anderen Technologien bezeichnet. Diese Mischung macht es besonders aufwendig, Stabilität für alle Browser und Plattformen zu gewährleisten.
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