SOA durch Technik-Angst und mangelndes Wissen gebremst

Durch service-orientierte Architekturen (SOA) können die 2.000 weltweit führenden Unternehmen in den kommenden fünf Jahren 53 Milliarden US-Dollar einsparen. Noch aber sehen sich CIOs in Sachen SOA verständnislosen Firmenleitungen und wenig kompetenten Mitarbeitern gegenüber. Das berichtet das Marktforschungsunternehmen Aberdeen in einer Studie.
Hoch ist der Verbreitungsgrad von SOA noch nicht: Erst 16 Prozent der Firmen arbeiten länger als zwei Jahre mit der Technologie, 23 Prozent setzen SOA seit ein bis zwei Jahren ein. Führend sind große Konzerne mit einem Umsatz von mehr als einer Milliarde US-Dollar: Von ihnen arbeitet bereits mehr als jeder Fünfte länger als zwei Jahre mit SOA. 15 Prozent aller Studienteilnehmer gaben an, bisher drei SOA-bezogene Projekte abgeschlossen zu haben.
Die Analysten zeigen sich überzeugt davon, dass SOA die Kosten für das Implementieren von Software mittelfristig erheblich reduzieren kann. Dazu eine Beispielrechnung: Ein Unternehmen mit einem Zehn-Milliarden-Dollar-Jahresumsatz und einem IT-Budget von 300 Millionen könne, auf fünf Jahre im Voraus gerechnet, ein Zehntel der IT-Kosten sparen, wenn SOA in 75 Prozent der Applikationen implementiert wird.
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Meinungen zu diesem Artikel (1 von 1)
Lexodus
14.12.06 15:02
SOA durch Technik-Angst und mangelndes Wissen gebremst
Finde SOA wird überschätzt. Weiter denke ich es als "Technologie" zu bezeichnen ist falsch



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