08.08.2007
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SOA-Werkzeuge: Kommerzielle und Open Source Tools

von Dr. Klaus Manhart
Für die Umsetzung von serviceorientierten Geschäftsanwendungen bieten kommerzielle Software-Hersteller wie IBM, SAP und BEA leistungsfähige Tools an. Alternativ lässt sich aber auch mit Open-Source-Werkzeugen eine Plattform für SOA-Anwendungen zusammenstellen.
SOA ist in erster Linie ein abstraktes IT-Konzept, das mit konkreter Software zunächst wenig zu tun hat. Das Erstellen einer SOA-Anwendung erfordert allerdings eine Vielzahl an Technologien. Dazu gehören zum Beispiel ein Enterprise Service Bus, eine Prozess-Engine, eine Regel-Engine, Unterstützung von SOAP-Webdiensten und vieles mehr.
Kommerzielle Software-Hersteller wie IBM oder SAP und SOA-Spezialisten wie BEA nehmen für sich in Anspruch, im Bereich SOA eine führende Rolle zu spielen und über ausgereifte Produkte zu verfügen. Auch im Open-Source-Segment gibt es eine Reihe von Tools, die für den SOA-Einsatz in Frage kommen. Ein paar ausgewählte Beispiele stellen wir Ihnen in diesem Beitrag vor.
Dabei sollte man die Vor- und Nachteile beider Ansätze immer im Hinterkopf haben. Kommerzielle Produktfamilien für SOA versprechen abgestimmte, leistungsfähige Technologien mit professionellem Support. Wenn alles aus einer Hand ist, kann man eine nahtlose Integration der SOA-Werkzeuge erwarten. Sollte ein Problem auftauchen, wird es meist vom Hersteller gelöst.
Allerdings hat der Einsatz von kommerziellen Produkten im Allgemeinen sehr hohe Lizenzkosten zur Folge. Vor allem unterliegen Anwender einem strategischen Risiko, da sie der Lizenz- und Versionspolitik des Herstellers ausgeliefert sind und eventuell durch proprietäre Produkteigenschaften eingeschränkt werden.

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