Künstliche Dummheit statt Künstliche Intelligenz
Warum Künstliche Intelligenz (KI) in Spielen stagniert
Eine intelligente Zukunft?
Von einzelnen positiven Ausreißern wie F.E.A.R. und dem Sonderfall Rennspiel abgesehen sieht die nähere Zukunft der Künstlichen Intelligenz genauso düster aus wie die Gegenwart. Publisher und Entwickler werden weiterhin mehr in die Technik- als in die KI-Entwicklung investieren. Designer werden den Aufwand weiterhin unterschätzen und verstärkt auf Skripts setzen. Und bis vermehrt KI-Spezialisten den Weg von der Uni zu den Spieleentwicklern finden, werden uns noch viele dumme Feinde entgegenstürmen.
Aber wo viel Schatten ist, gibt es auch Licht: Immer wieder werden wir auch Spiele entdecken, die etwas Neues wagen und die Evolution der Künstlichen Intelligenz ein Stückchen vorantreiben.

Totems: Das Actionspiel der Outcast-Macher soll die agilsten Gegner aller Zeiten liefern, die dynamisch jedes Objekt der Spielumgebung nutzen.
Unser Schwesterpublikation GameStar wird das Thema Künstliche Intelligenz weiterhin kritisch begleiten, dumme Gegner bloßstellen und schlaue Gegner gebührend würdigen, wie in dieser Ausgabe im Test von Juiced 2. Der Ernter darf sich also auch in Command & Conquer 4 auf unsere ganz besondere Aufmerksamkeit freuen. (mst)
Der Artikel stammt aus unserer Schwesterpublikation Gamestar.
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