22.05.2002
PDF |  E-Book |  Ranking
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne
 | 

802.11: Standard für drahtlose Netze

von Prof. Dr. Axel Sikora

802.11: Der PHY-Layer

Auf der Bitübertragungsschicht ergeben sich naturgemäß die größten Unterschiede zur drahtgebundenen Kommunikation. Bei der Spezifikation des physischen Protokolls sind die Eigenschaften der Übertragung über die Luftschnittstelle zu berücksichtigen. Das gilt besonders für die möglichen Störungen, für die im Wesentlichen drei Ursachen in Frage kommen:
  • Rauschen und Interferenzen im Übertragungskanal
  • Signale anderer Stationen, die nach dem 802.11-Standard arbeiten. Selbst wenn deren Signalpegel für einen Datenaustausch nicht mehr ausreicht, können sie unter Umständen die Übertragungsverfahren noch beeinflussen.
  • Signale anderer Stationen, die nicht dem 802.11-Standard entsprechen, aber den gleichen Frequenzbereich nutzen.
Alle für das 2,4-GHz-Band genutzten Protokolle greifen dazu auf Frequenz-Spreizverfahren zurück. IEEE802.11 sieht dazu zwei verschiedene Techniken vor: Frequency Hopping Spread Spectrum (FHSS) und Direct Sequence Spread Spectrum (DSSS). Als zusätzliches Bitübertragungsprotokoll sieht der Standard eine physische Infrarot-Schnittstelle im Wellenlängenbereich von 850 bis 950 nm vor, die jedoch keine praktische Relevanz erlangt hat.
Auf der nächsten Seite: Aufbau des PHY-Layer
Seite 17 von 37
Inhalt dieses Artikels
Mehr zum Thema
Links zum Artikel



> IPv6






Ihre Meinung zum Artikel
Benutzername:
Passwort: