RFID - Die technischen Grundlagen

von Prof. Dr. Axel Sikora, 05.04.2006
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Die Radio-Frequency-Identification-Technologie hält in allen Bereichen des Alltags Einzug. Ob auf Sachgütern, Eintrittskarten, Reisepässen oder bei der Tierkennzeichnung, die Einsatzgebiete von RFID sind nahezu unerschöpflich. Was sich hinter RFID verbirgt, erläutert dieser Artikel detailliert.
Die automatisierte Identifikation (Auto-ID) hat in den vergangenen Jahrzehnten einen enormen Aufschwung erlebt. Mit ihrer Hilfe lassen sich Informationen zu Tieren, Personen und Gütern mit entsprechender Hardware automatisch bereitstellen. Auf diese Weise erfüllt die Auto-ID die vielen Anforderungen nach schneller, kostengünstiger und vor allem integrierter Datenerfassung für Verwaltung, Logistik und Handel im Sinne eines Supply-Chain-Managements (SCM). Die Anwendungsbereiche von Identifikationstechnologien reichen von der Erfassung von Warenströmen über die Zugangskontrolle bis hin zu Abrechnungssystemen.
Alltagstauglich: Die Anwendungsgebiete von Identifikationstechnologien wie zum Beispiel RFID sind vielfältig. (Quelle: Texas Instruments)
Alltagstauglich: Die Anwendungsgebiete von Identifikationstechnologien wie zum Beispiel RFID sind vielfältig. (Quelle: Texas Instruments)
Alltagstauglich: Die Anwendungsgebiete von Identifikationstechnologien wie zum Beispiel RFID sind vielfältig. (Quelle: Texas Instruments)
Auf Grund dieser vielfältigen Anwendungsgebiete sind Auto-ID-Technologien seit Jahren etabliert. Hervorzuheben ist der Einsatz von
Barcode-Systemen: Insbesondere im Einzelhandel hat sich die vor 30 Jahren eingeführte Europäische Artikelnummerierung (EAN) mittels Strichcode durchgesetzt.
Klarschriftleser: Diese können mit Hilfe der Optical-Character-Recognition-Technologie (OCR) spezielle und zunehmend auch allgemeine Schriften auswerten und nahezu fehlerfrei in ein EDV-System übertragen.
biometrischen Systemen: Diese Technologie wird explizit nur im Zusammenhang mit Lebewesen eingesetzt. Dabei werden spezifische und einzigartige Merkmale wie Fingerabdruck, Augeniris oder Gesichtszüge mittels entsprechender Sensoren elektronisch erfasst, analysiert und ausgewertet.
Chipkarten: Bei dieser Anwendung dienen ein in eine Plastikkarte – meist im Kreditkartenformat – eingebauter Datenspeicher und ein kleiner Mikrocontroller als zentrale Elemente. Zum Betrieb werden Chipkarten in ein Lese-/Schreibgerät eingesteckt, das mit Kontaktfedern eine elektrische Verbindung zu den Kontaktflächen der Chipkarte herstellt und Daten austauscht.
Reiselustig: Ein mit einem RFID-Badge versehener Koffer kann mittlerweile auf vielen Flughäfen identifiziert werden. (Quelle: Texas Instruments)
Reiselustig: Ein mit einem RFID-Badge versehener Koffer kann mittlerweile auf vielen Flughäfen identifiziert werden. (Quelle: Texas Instruments)
Reiselustig: Ein mit einem RFID-Badge versehener Koffer kann mittlerweile auf vielen Flughäfen identifiziert werden. (Quelle: Texas Instruments)
Radio Frequency Identification (RFID): Diese Technologie ist bereits seit Jahren erfolgreich im Einsatz. Beispiele hierfür sind Ticketing (Skipässe), Tieridentifikation, Industrieautomation und Logistik sowie Zutrittskontrolle. Dennoch steht laut den IT-Experten der große Durchbruch immer noch bevor. Dieser wird – wenn er stattfindet – die Geschäftsprozesse und die private Umwelt maßgeblich beeinflussen und verändern. In diesem Beitrag stellen wir die technischen Grundlagen detailliert vor.
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