Kostenloses System-Tool
DriveLetterView: Laufwerkszuordnungen verwalten
von
Thomas RieskeThomas Rieske arbeitet seit Oktober 2002 als freiberuflicher IT-Fachjournalist und Autor. Zu den Themenschwerpunkten des Diplom-Übersetzers zählen unter anderem Computersicherheit, Office-Anwendungen und Telekommunikation.
, 17.02.2012
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Wer detaillierte Informationen benötigt, welche Hardware welchem Laufwerksbuchstaben zugewiesen ist oder einmal war, kommt mit Windows-Bordmitteln nicht weit. Das Gratis-Programm DriveLetterView verrät mehr zu den angeschlossenen Geräten.
Funktionalität: Die
Freeware DriveLetterView listet sämtliche Laufwerksbuchstaben der Geräte auf, die mit dem Computer momentan verbunden sind oder in der Vergangenheit verbunden waren. Dazu zählen lokale und Netzwerklaufwerke, CD- und DVD- Laufwerke sowie
USB-Geräte. Das Programm gibt Auskunft über die zu den aufgeführten Komponenten gehörenden Informationen wie Name oder Instanz-ID und ruft auf Wunsch direkt den entsprechenden Eintrag in der
Windows-Registry auf.

Einfach: Mit dem Tool kann der Benutzer unter anderem die Laufwerksbuchstaben aller Geräte mit Ausnahme von internen Festplatten ändern.
Mit dem Tool lassen sich die Zuweisungen aber nicht nur einsehen. Der Benutzer kann die Laufwerksbuchstaben von allen Geräten außer internen
Festplatten ändern und von USB-Geräten auch löschen, wenn diese aktuell nicht angeschlossen sind. Über eine Exportfunktion ist es darüber hinaus möglich, die Laufwerksliste als Datei im Text-, CSV-, HMTL- oder XML-Format auszugeben.
Installation: DriveLetterView kommt ohne Installation aus. Es genügt, das 44 KByte große Zip-Archiv in ein beliebiges Verzeichnis zu entpacken und die Programmdatei aufzurufen. Wer die deutsche Version der Software nutzen möchte, lädt die entsprechende Sprachdatei von der Herstellerseite herunter und entpackt die Ini-Datei in dasselbe Verzeichnis wie das Tool.
Bedienung: Wer das Tool unter
Windows 7 oder Vista einsetzt, sollte die zugehörige Programmdatei
DriveLetterView.exe per Kontextmenü als Administrator ausführen. Andernfalls kann die Software zwar die Liste mit der Hardware anzeigen, es ist aber nicht möglich, Laufwerksbuchstaben zu ändern oder zu entfernen.
Beim Programmstart führt DriveLetterView alle erkannten Laufwerkszuordnungen in Tabellenform auf. Welche Spalten in welcher Reihenfolge angezeigt werden, lässt sich im Menü Ansicht festlegen. Mit einem Klick auf einen Spaltenkopf kann man die Liste nach unterschiedlichen Kriterien sortieren, was insbesondere bei vielen Einträgen hilfreich ist. Für markierte Geräte stehen im
Kontextmenü die gängigsten Befehle zur Verfügung, etwa um den Laufwerksbuchstaben zu ändern oder die Eigenschaften der Komponenten anzuzeigen.
DriveLetterView lässt sich nicht nur über die grafische Oberfläche, sondern auch über die Befehlszeile bedienen. Auf diese Weise kann man das Tool in Skripte einbinden. Eine Übersicht über die Kommandozeilen-Parameter findet sich in der Readme-Datei und auf der
Produktseite des Herstellers im Abschnitt
Command-Line Options.
Fazit: DriveLetterView ist ein schlankes Tool, um die Laufwerkszuordnungen auf einem Rechner schnell anzuzeigen und gegebenenfalls zu ändern oder zu löschen. Das Programm ist nicht auf USB-Geräte beschränkt wie
USBDeview, bietet dafür aber auch nicht dessen Funktionsumfang. (mec)
DriveLetterView | Version: | 1.11 |
| Hersteller: | |
| Download Link: | |
| Sprache: | Deutsch und andere |
| Preis: | kostenlos |
| System: | Windows 2000 / Windows XP / Windows Vista / Windows 7, Windows Server 2003 / 2008 |
| Alternativen: | |