Kostenlose Microsoft-Werkzeuge

Sysinternals - Gratis-Tools für die Verwaltung von Dateien und Datenträgern

29.06.2013 (aktualisiert) | von Thomas Joos (Autor)  und Malte Jeschke (Leitender Redakteur) 
Malte Jeschke


Malte Jeschke ist Leitender Redakteur bei TecChannel. Seit vielen Jahren beschäftigt er sich intensiv mit professionellen Drucklösungen und deren Einbindung in Netzwerke. Daneben gehört seit Anbeginn sein Interesse mobilen Rechnern und Windows-Betriebssystemen. Dank kaufmännischer Herkunft sind ihm Unternehmensanwendungen nicht fremd. Vor dem Start seiner journalistischen Laufbahn realisierte er unter anderem für Großunternehmen IT-Projekte.


 
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Thomas Joos ist freiberuflicher IT-Consultant und seit 20 Jahren in der IT tätig. Er schreibt praxisnahe Fachbücher und veröffentlicht in zahlreichen IT-Publikationen wie TecChannel.de und PC Welt. Das Blog von Thomas Joos finden Sie unter thomasjoos.wordpress.com.
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Die kostenlosen Sysinternals-Programme von Microsoft sollen Administratoren bei ihren alltäglichen Aufgaben unterstützen. Grund genug, diese in einer Artikelserie eingehend vorzustellen. Den Anfang machen Werkzeuge zum Umgang mit Dateien und Datenträgern.
Microsoft gliedert seine kostenlosen Sysinternals-Tools in verschiedene Kategorien, wir widmen jeder Kategorie einen eigenen Beitrag. Mit diesen Tools richtet sich Microsoft an IT-Professionals im Allgemeinen und Administratoren im Besonderen.
Die Werkzeuge sollen Admins die Verwaltung, Problembehebung und Diagnose von Windows-Systemen und -Anwendungen erleichtern. Den Anfang machen ausgewählte Tools zum Umgang mit Dateien und Datenträgern.

AccessChk - Berechtigungen von Verzeichnissen und Registry überwachen

Mit AccessChk können Sie in der Befehlszeile eine ausführliche Liste ausgeben, welche Rechte ein Benutzer auf Dateien, Dienste oder Teile der Registry hat. Im August 2012 ist eine aktualisierte Version erschienen. Das Tool hilft dabei, die Berechtigungen auch für verschachtelte Verzeichnisstrukturen auszulesen. Die Syntax lautet:
accesschk [-s][-i][-r][-w][-n][-k][-c]|[-d]] <Benutzername> <Datei, Verzeichnis, Registrykey oder Dienst>
• -c - Diese Option verwenden Sie, wenn es sich um einen Dienst handelt. Wenn Sie den Platzhalter * eingeben, zeigt das Tool die Rechte für alle Systemdienste an.
• -d - Verarbeitet Verzeichnisse.
• -k - Diese Option liest Rechte in der Registry aus, zum Beispiel hklm\software.
• -n - Zeigt nur Objekte an, für die kein Zugriff besteht.
• -r - Zeigt nur Leserechte an.
• -w - Zeigt nur Schreibrechte an.
Wenn Sie sich beispielsweise die Rechte des Benutzers joost für ein Verzeichnis c:\einkauf anzeigen lassen wollen, verwenden Sie den Befehl
accesschk joost c:\einkauf
Bei jeder Datei erhalten Sie die Information, ob Leserechte (R), Schreibrechte (W) oder beides (RW) bestehen. Wollen Sie die Zugriffsberechtigungen für einen Benutzer für einen bestimmten Registry-Key abprüfen, können Sie zum Beispiel den Befehl
accesschk -kns contoso\tami hklm\software
verwenden.
AccessChk: Mit AccessChk können Sie in der Befehlszeile ausgeben, welche Rechte ein Benutzer auf Dateien, Dienste oder Teile der Registry hat.
AccessChk: Mit AccessChk können Sie in der Befehlszeile ausgeben, welche Rechte ein Benutzer auf Dateien, Dienste oder Teile der Registry hat.
AccessChk: Mit AccessChk können Sie in der Befehlszeile ausgeben, welche Rechte ein Benutzer auf Dateien, Dienste oder Teile der Registry hat.
Geben Sie keinen Benutzernamen an, sondern nur ein Verzeichnis, zeigt AccessChk alle Benutzerkonten und deren Rechte auf das Verzeichnis an. AccessChk ist hervorragend für Skripte geeignet. Sie können das Tool aber auch mit einer grafischen Oberfläche bedienen. Dazu verwenden Sie AccessEnum aus den Sysinternal-Tools.
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