Tipp zum File System
Das Dirty-Bit eines Windows-Dateisystems auslesen
von
Götz GüttichDr. Götz Güttich verfügt über mehr als zehn Jahre Branchenerfahrung als IT-Consultant und Fach- beziehungsweise Chefredakteur im IT-Umfeld. Das Blog iait.eu umfasst die Erfahrungen eines Fachjournalisten, der ein IT-Testlabor betreibt.
, 22.12.2010
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Wenn Windows das Dateisystem für beschädigt hält, setzt das Betriebssystem das so genannte Dirty-Bit. Dies sorgt für die automatische Dateisystemüberprüfung beim Neustart. Man kann den entsprechenden Zustand des Volumes manuell auslesen.
Lösung: Es kann durchaus sinnvoll sein, vorab festzustellen, ob beim nächsten Neustart eine derartige Überprüfung ansteht. Etwa bei Problemen mit der Festplatte oder einem
RAID-Array.

Vorabcheck: Bei diesem Zustand erfolgt nach dem Neustart eine Dateisystemüberprüfung.
Dazu kann man das Dirty-Bit auslesen, um zu erkennen, ob beim nächsten Start von
Windows eine entsprechende Überprüfung anliegt. Geben Sie dazu auf der Kommandozeile folgenden Befehl ein:
fsutil dirty query x:
Dabei steht "x" für das Volume, dessen Dirty-Bit-Zustand Sie gerne auslesen möchten. Als Anwort gibt Windows aus, ob das angefragte Volume fehlerhaft ist oder eben nicht fehlerhaft.
Wenn man eine Dateisystemüberprüfung beim nächsten Neustart erzwingen will, kann man das Dirty-Bit auch manuell setzen. Dies geschieht über folgenden Befehl:
fsutil dirty set x:
Beim nächsten Neustart von Windows erfolgt dementsprechend eine Überprüfung des Volume "x".
Produkte: Der Tipp funktioniert mit den gängigen Windows-Versionen. (mje)
Dieser Artikel basiert auf einem Beitrag aus dem Blog www.iait.eu einem Technikblog für Profis.