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OCZ Vertex 3

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03/2011
OCZ Vertex 3 (Foto: OCZ)
OCZ Vertex 3
Hersteller: OCZ
Cachegröße: unbekannt
Formfaktor: 2,5 Zoll
Kapazität: 120 GByte; 240 GByte; 480 GByte
NAND-Typ: MLC
Schnittstelle: SATA III (6 GBit/s)

500 MByte/s Transferrate mit SandForce SF-2200

SSD-Test: OCZ Vertex 3 hängt Konkurrenz ab

Christian Vilsbeck
Christian Vilsbeck ist als Redakteur bei TecChannel tätig. Der Dipl.-Ing. (FH) der Elektrotechnik, Fachrichtung Mikroelektronik, blickt auf längjährige Erfahrungen im Umgang mit Mikroprozessoren zurück. Client- und vor allem Server-CPUs zählen zu seinem Spezialgebiet. Außerdem betreut der vor seiner Fachredakteurslaufbahn als Laboringenieur tätige Experte das Themenfeld Storage und führt Tests von NAS-Systemen, SSDs und Festplatten durch. Sein Interesse widmet er zunehmend auch mobilen Themen wie Smartphones und Tablets.
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Foto: OCZ
Foto: OCZ
OCZ legt mit der neuen Vertex 3 die Messlatte bei 2,5-Zoll-SSDs sehr hoch. Die Solid State Disk liefert Transferraten von 500 MByte/s und eine beeindruckende Performance im Praxisbetrieb. Die neue Controller-Generation von SandForce sorgt bei der Vertex 3 für die Top-Leistung.
Produktdaten: OCZ sieht seine Vertex 3 als neuen Maßstab bei der Performance von Solid State Disks an. Die mit MLC-NANDs ausgestatteten SSDs gibt es zum Start mit 120 und 240 GByte. Eine 480-GByte-Version sollte laut OCZ Ende April 2011 verfügbar sein.
Um die angepriesene hohe Leistung zu verwirklichen, setzt OCZ bei der Vertex 3 auf die neue SSD-Controller-Generation von SandForce. Der verbaute SF-2200 unterstützt SATA 6 Gb/s und erlaubt Lese- und Schreibraten von 500 MByte/s. Außerdem soll der Controller für die im Enterprise-Segment sehr wichtigen IOPS eine konkurrenzlose Leistung ermöglichen - in unserem Vergleichsfeld von 2,5-Zoll-SSD bestätigt sich diese Angabe. Bei unserer getesteten Vertex 3 mit der Modellnummer VTX3-25SAT3-240G und 240 GByte Kapazität steuert der SF-2200 insgesamt 16 MLC-NANDs vom Typ Micron MT29F128G08CFAABWP-12. Die Flash-ICs entsprechen dem Standard ONFI 2.2 und liefern 166 MT/s.
Der neue SandForce-Controller SF-2200 verzichtet wie sein Vorgänger SF-1200 auf einen extra Cache-Baustein. Um trotzdem eine sehr hohe Schreibleistung in der Praxis zu erzielen, nutzt SandForce die Technologie "DuraWrite". Der Schreibalgorithmus fasst im Prinzip die zu Daten zusammen und komprimiert sie vor dem Schreibvorgang. Ganz ohne Cache kommt jedoch auch der neue SF-2200 nicht zurecht. Der Controller besitzt intern einen kleinen Datenpuffer - Angaben zur Größe macht SandForce allerdings nicht.
Neu beim SF-2200 ist eine EEC-Fehlerkorrektur, die bis zu 55 Bits in einem 512-KByte-Sektor korrigieren kann. Außerdem sorgt eine integrierte 256-Bit-AES-Verschlüsslung mit Passwort-Vergabe auf Laufwerks-Level für eine erhöhte Sicherheit beim Datenschutz - beim Vorgänger SF-1200 war die Verschlüsselung auf 128 Bit begrenzt.
OCZs Vertex 3 unterstützt mit dem SF-2200-Controller den TRIM-Befehl. Das speziell für SSDs entwickelte ATA-Kommando ändert die Löschstrategie und beschleunigt so Schreibzugriffe. OCZ spezifiziert die Vertex 3 wie bereits die Vorgängermodelle Vertex 2 mit einer sehr hohen MTBF von 2.000.000 Stunden.
Die von TecChannel getestete 240-GByte-Version der Vertex 3 mit der Modellnummer VTX3-25SAT3-240G kostet bei typischen Online-Händlern zirka 480 Euro. Für die 120-GByte-Variante sind zirka 250 Euro fällig, die 480-GByte-SSD kostet etwa 1650 Euro (verfügbar Ende April 2011). Zum Vergleich: Das Vorgängermodell OCZ Vertex 2 Extended mit 240 GByte Kapazität gibt es mit zirka 350 Euro noch deutlich günstiger als die Vertex 3. (Stand Preise: 30.03.11).
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