Automatisierung bei Datenspeicher-Arrays

Ratgeber: Storage Tiering mit SSDs

von Galvin Chang, 10.10.2011 (aktualisiert)
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Aufmacher
Automatisiertes Storage Tiering mit Enterprise-SSDs erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Wir stellen die grundlegenden Konzepte des automatisierten Storage Tierungs vor, erörtern verschiedene Implementierungen und zeigen auf, welche Vorteile die Technologie Unternehmen bringt.
Beim Storage Tiering werden Daten in verschiedene Kategorien gruppiert. Diese werden dann diversen Speichermedien zugeordnet, um den verfügbaren Speicherplatz optimal auszunutzen. Datenkategorien werden nach Performance, Wichtigkeit, Preis-Leistungs-Verhältnis und anderen Fähigkeiten unterschieden. Ziel des Storage Tierings ist es, Anwendungen die jeweils benötigte Leistung zuzuteilen. Daten werden beim Tiering entsprechend ihres Nutzungsmusters auf höhere oder niedrigere Tiers verschoben. Dies garantiert, dass die Daten innerhalb eines Speicher-Arrays effizient verteilt werden.
So archivieren beispielsweise viele Unternehmen selektiv ältere und selten genutzte Daten auf Tape-Speichermedien und nutzen Festplattenspeicher für Applikationen, die im Produktiveinsatz sind. Für unterschiedliche Anwendungstypen können verschiedene Festplattenspeichersysteme zum Einsatz kommen. So nutzen viele Unternehmen SAS- und SATA-Platten in ihren Rechenzentren, wobei SAS für hochperformante und SATA für hochkapazitive Anwendungen verwendet werden.
Diese grundlegenden Varianten des Storage Tierings lassen sich durchaus manuell durchführen. Hierbei muss der IT-Administrator die Daten nach Wichtigkeit (Nutzungshäufigkeit) klassifizieren und die Speichermedien so konfigurieren, dass Daten zwischen den verschiedenen Medien und Stufen (Tiers) migriert werden können.

Automatisiertes Storage Tiering und SSDs

Heutzutage sind automatisierte Mechanismen im Storage Tiering weit verbreitet. Dennoch gibt es auch hier große Unterschiede zwischen den einzelnen Angeboten, was den Automatisierungsgrad und die Möglichkeiten kundenspezifischer Konfigurationen betrifft.
Allgemein helfen in Storage-Tiering-Architekturen eingebettete Algorithmen beim Klassifizieren der Daten und beim Priorisieren der jeweiligen Datenkategorien. Des Weiteren unterstützen diese Algorithmen Datenmigrationsprozesse, sodass Daten zwischen verschiedenen Typen von Speichermedien verschoben werden können, um so die abgestuften Architekturen zu optimieren. Eingebettete Algorithmen können auf Faktoren wie dem Alter der Daten (Wie lange befinden sich die Daten schon im Speicher-Array?) und der Wichtigkeit beziehungsweise Nutzungshäufigkeit basieren.
Unter den verfügbaren Speichermedien in Speicher-Arrays müssen hochperformante SSDs besonders differenziert behandelt werden. Die Anforderungen an abgestufte Strukturen erhöhen sich damit. Da viele Unternehmen aufgrund des hohen Preises und der limitierten Kapazität nicht nur SSDs einsetzen, ist in diesem Fall ein automatisiertes Storage Tiering besonders wichtig, um SSDs nahtlos in Kombination mit Festplatten wie SAS oder SATA einsetzen zu können.
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