ILM: Daten nach ihrem Wert sortieren
Klassifizierung schafft Probleme
Noch schwieriger wird es, wenn die zweite Stufe genommen werden soll. Hier geht es unter anderem um die Klassifizierung der Daten. Damit sollen der Wert der Information, der sich im Laufe der Zeit verändern kann, bestimmt, der richtige Speicherort ausgesucht und die Service-Level-Objekte (SLOs) festgelegt werden.
Die Klassifizierung der Daten stellt die Unternehmen vor große Probleme, da es hierfür kaum Werkzeuge zur Automatisierung gibt. EMCs Chefentwickler Mark Lewis beispielsweise begründete die Übernahme von Softwarefirmen wie Legato und Documentum durch den Speicherspezialisten unter anderem damit, dass man mehr über die Dateninhalte wissen müsse, um sie automatisch klassifizieren zu können.
Die Analysten der Aberdeen Group stellen derzeit einen Trend in den Unternehmen zum Aufbau von "Information-Value"-Teams fest, die sich mit allen Fragen des Daten-Managements beschäftigen, Rollen und Verantwortlichkeiten zuordnen und eine Art Business-Plan erstellen für den Umgang mit den Informationen, die das Unternehmen produziert. Aberdeen erwartet, dass in diesem Jahr Klassifizierungsprogramme auf den Markt kommen werden, die eine intuitive Benutzeroberfläche, einen Katalog und ein Wörterbuch für die Metadaten sowie vordefinierte Policies enthalten. Erst wenn diese Werkzeuge verfügbar sind, so Aberdeen, könnten die Unternehmen "zuversichtlich und proaktiv" ihr Daten-Management planen.
Inhalt dieses Artikels
Mehr zum Thema
Links zum Artikel











