ILM: Daten nach ihrem Wert sortieren
ILM ist wichtig für fast alle
Wie zu erwarten sieht die Definition von IML durch die DMF ein Framework und eine Roadmap vor. Das fünfstufige Modell dient als Handlungsanweisung für Unternehmen auf dem Weg zu ILM und wurde auch von den Analysten der Experton Group als Basis für ihre Studie "Enterprise Storage und Information-Lifecycle-Management" verwendet. Die Marktforscher befragten zur Jahreswende IT-Leiter, CIOs und Speicherverantwortliche in 200 deutschen Anwenderunternehmen zum Thema ILM.
Es zeigte sich, dass sich rund drei Viertel der Befragten mit dem Information-Lifecycle-Management beschäftigen und fast ein Drittel das Konzept zumindest punktuell umgesetzt hat. Knapp ein Viertel der Unternehmen wollen ILM in absehbarer Zeit nicht einführen oder sind noch unschlüssig. Als treibende Faktoren für eine Umorganisation der Speicherinfrastruktur nannten die Befragten an oberster Stelle die Bereiche Datensicherheit, Business Continuity und Desaster Recovery, gefolgt vom Wunsch nach Bewältigung der Datenflut und den Erfordernissen, rechtlichen Vorschriften zu genügen (Compliance).
Die Basis des fünfstufigen ILM-Modells bilden die "Vorarbeiten". Dazu zählen anspruchsvolle Projekte wie die Speicherkonsolidierung und -virtualisierung, der Aufbau eines Speichernetzes und das Speicherressourcen-Management. Experton schätzt, dass die Hälfte der Unternehmen in dieser Phase stecken.
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Klassifizierung schafft Probleme
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