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13.04.2005
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Grundlagen der MO-Technologie

von KARL FRÖHLICH, speicherguide.de 
Aufmacher
Seit vielen Jahren bleibt den magneto-optischen Wechselspeichern der große Durchbruch in der Käufergunst versagt. Dabei zeichnet sich gerade die MO-Technologie durch Langlebigkeit und Datensicherheit aus.
Angesichts gleichzeitig boomender Umsatzzahlen bei CD- und DVD-Laufwerken haben sich viele MO-Anbieter mittlerweile resigniert zurückgezogen. Einzig Fujitsu stemmt sich gegen den Trend und bietet die MO-Technologie weiterhin an.
"Für alle Anwender, die kritische Informationen, das heißt Daten, die gar nicht oder nur sehr aufwendig reproduzierbar sind, langfristig sicher archivieren wollen, führt an der MO-Technologie nach wie vor kein Weg vorbei", behauptet Thomas Bengs, Product Manager Europe bei Fujitsu. Selbst neueste Produkte aus dem Bereich wieder beschreibbarer CD- und DVD-Technologien stellen nach Bengs' Ansicht im Hinblick auf die Sicherheit keine Alternative dar.
Der Grund dafür ist die bei wieder beschreibbaren CD- und DVD-Medien eingesetzte Phase-Change-Technologie. Das vergleichsweise einfache und preiswerte Verfahren, bei dem durch Erhitzen mittels eines Laserstrahls die Struktur des Speichermaterials zwischen einem amorphen und einem kristallinen Zustand wechselt, unterliegt Einschränkungen.
 
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