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Test: Aktuelle Serial-ATA-Festplatten

von MORITZ JÄGER , 01.10.2004 (geprüft)
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Aufmacher
SATA-Festplatten verdrängen die Ultra-ATA-Modelle zunehmend. Drehzahlen bis 10.000 U/min, Kapazitäten bis 400 GByte sowie üppige Caches bieten zusätzliche Kaufanreize. Spielen die SATA-Drives in einer neuen Liga?
Die Serial-ATA-Schnittstelle zählt bei Desktop-Festplatten inzwischen zum Standard. Anschluss finden die Laufwerke auf aktuellen Mainboards zur Genüge.
Parallel mit Ultra-ATA-Interface angebotene Festplatten schwinden dagegen mit jeder Neuvorstellung. Besonders die Top-Drives sind meist nur noch mit Serial-ATA erhältlich.
Auf die Performance der Festplatten hat die Schnittstelle einen sekundären Einfluss. Selbst das "antike" Ultra-ATA/100-Interface würde noch keine Desktop-Festplatte ausbremsen. Denn für die Leistung der Laufwerke sind eher die inneren Werte verantwortlich. So packen die Hersteller inzwischen bis zu 100 GByte auf eine Magnetscheibe - 80 GByte zählen bereits zum Standard. Damit produzieren die Hersteller Festplatten mit bis zu 400 GByte Kapazität.
Bei den Drehzahlen etablieren sich 7200 U/min - Modelle mit 5400 U/min sind kaum noch erhältlich. Die Spitze markiert Western Digitals Raptor mit 10.000 U/min. Das Highend-Laufwerk gibt es bereits in der zweiten Generation und will den SCSI-Modellen verstärkt Konkurrenz machen. Ein Trend zu "mehr" ist auch bei den Caches der Festplatten zu beobachten. Maxtors MaXLine III bietet bereits einen 16 MByte großen Puffer. Diese Cache-Größe war bisher den teuren Top-SCSI-Drives vorbehalten.
Erfreulich ist, dass die Geräuschpegel der Festplatten trotz der steigenden Performance sinken. Gute Dämmung sowie leise Flüssigkeitslager drücken die Lautstärke der Desktop-Drives fast auf das Niveau von 2,5-Zoll-Notebook-Festplatten.
Die wichtigsten Benchmark-Ergebnisse aller getesteten Platten haben wir im grafischen Überblick für Sie zusammengefasst. Laufwerke, die über ein Akustik-Management verfügen, wurden immer im schnellsten Modus getestet. Damit zeigen wir die maximale Leistungsfähigkeit der Festplatten. Einen tabellarischen Überblick über alle Daten und Ergebnisse finden Sie in der tecDaten-Tabelle.
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