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11.07.2003 , Geprüft 19.11.2003
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Holographische Speichertechnik

von Hermann Strass
Aufmacher
Holographische Speichermedien gelten als Hoffnungsträger für künftige Kapazitätsanforderungen. Jetzt gibt es erste Anzeichen für den Einsatz von holographischen Speichern.
Das Prinzip der Holographie ist seit Jahrzehnten bekannt, und seit langer Zeit schon wird im Bereich der holographischen Speicher geforscht. Inzwischen gibt es sogar vereinzelte Anwendungen für Speicherzwecke, etwa analoge Hologramme, die als Identifikationsmerkmale auf Geldscheinen, Kreditkarten oder Produktverpackungen dienen. Die Umsetzung in Produkte für den Speicher-Massenmarkt ist allerdings bislang nicht gelungen.
Nachdem sich der Entwicklungsfortschritt bei Festplatten in jüngster Zeit etwas verlangsamt hat, wird nun wieder intensiver nach Alternativen für die Zukunft gesucht. Holographische Speicher sind prinzipiell in der Lage, das ganze Volumen des Speicherkörpers dreidimensional zu nutzen. Die so zu erzielenden hohen Speicherdichten werden spätestens mit Einführung von HDTV (High-Definition TV) gebraucht. HDTV-Bilder oder -Filme benötigen etwa die zehnfache Speichergröße im Vergleich zu herkömmlichen Speichermedien.
Heute bezeichnet man auch flächige, aufeinander geschichtete Speichertechniken - meist in Kombination mit einem Blaulicht-Laser - als holographische Speicher. Speichertechniken, die auf Blaulicht-Laser basieren, bieten höhere Kapazitäten als die bisherige Technik und lösen zumindest mittelfristig die für die Zukunft absehbaren Kapazitätsprobleme.
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