Test: Disk-Image-Programme
BackMagic 2.0
Während alle übrigen Disk-Imaging-Programme auf DOS- bzw. Windows-Benutzeroberflächen setzen, geht BackMagic 2.0 von Herzog & Partner einen auf den ersten Blick merkwürdigen Weg: Statt Menüs und Interaktion mit dem Anwender setzt das Tool auf Scriptsteuerung. Nach dem Programmstart befindet man sich in einer Shell ähnlich der DOS-Befehlsoberfläche. BackMagic stellt hier dem Anwender zahlreiche sehr leistungsfähige Befehle zur Verfügung, mit denen sich komplette Partitionen oder auch nur ausgewählte Teile des Datenbestandes in ein so genanntes Chapter kopieren lassen. Mit Filterdateien kann man die Auswahl beim Backup, Restore oder auch Synchronisationslauf festlegen.
In jedem Chapter kann sich der komplette Inhalt eines ganzen Datenträgers befinden. Alle Chapter zusammen (32.768 sind möglich) befinden sich in einem Container, dem sich ein Laufwerksbuchstabe zuordnen lässt. Der Clou dabei besteht darin, dass BackMagic 2.0 keine identischen Dateien in einem Container mehrfach speichert. Nachdem eine ganze Partition als Chapter im Container abgelegt wurde, reicht ein Synchronisationslauf aus, um alle Veränderungen im nächsten Chapter zu berücksichtigen. Das spart nicht nur viel Speicherplatz, sondern geht auch sehr schnell. Tägliche Backups, aus denen sich Partitionen zu unterschiedlichen Zeitpunkten wiederherstellen lassen, sind somit schnell, Platz sparend und einfach möglich. Dies kommt vor allem dort zum Tragen, wo mit BackMagic 2.0 das Backup- sowie Disaster-Recovery-Management mehrerer Computersysteme übernommen wird.
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