Test: Partition-Manager

Möchte man die Festplattenaufteilung ändern, führt an einer Neupartitionierung kein Weg vorbei. Bestehende Daten sollen dabei natürlich erhalten bleiben - kein Job für das angestaubte Fdisk also.
Bei der Neueinrichtung eines Rechners stellen die eingeschränkten Funktionen des klassischen DOS-Partitionierers Fdisk kein großes Problem dar: Die Festplatte ist leer, und bestehende Daten müssen nicht berücksichtigt werden. Kompliziert wird es erst, wenn bei einem komplett installierten System eine geänderte Partitionierung erforderlich ist.
Dann sind die Spezialisten unter den Partition-Managern gefragt. Doch eine Gewähr, dass die Neuverteilung des Festplattenplatzes wirklich ohne Datenverlust klappt, kann kein Hersteller geben. Daher ist ein aktuelles Backup zumindest der wichtigsten Dokumente auf jeden Fall anzuraten. Am komfortabelsten beim Wiederherstellen sind natürlich Disk Images, die ein genaues Abbild der Festplatte beinhalten.
Das Testfeld besteht aus sechs Tools, die zumindest die DOS-Programme Fdisk und Format ersetzen: Disk Manager 2000 (Ontrack), GDisk (Symantec), Partition Commander (V Communications), PartitionMagic (PowerQuest), Ranish Partition Manager (Shareware von Mikhail Ranish) und XFDisk (Freeware von Florian Painke und Ulrich Müller). Inwieweit die Programme auch für fortgeschrittene Aufgaben in Frage kommen, wollen wir mit Hilfe unseres Testszenarios klären. Dieses ist im tecLab-Report am Ende des Beitrags genauer erläutert.
Wir haben die Produktpreise in Euro angegeben oder umgerechnet, falls der Hersteller keine Angaben in Euro macht.
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