Test: Ultra-ATA/100

Die IDE-Schnittstelle erhält einen neuen Geschwindigkeitsschub: 100 MByte/s sind jetzt möglich. Erste Festplatten und Controller sind bereits im Handel. Wir haben getestet, was ATA/100 bringt.
Bei Festplatten ist es tatsächlich Tradition: Die maximale Performance der Schnittstelle ist der Festplattengeschwindigkeit immer eine Generation voraus. So auch jetzt mit Ultra-ATA/100. Die derzeit schnellsten IDE-Festplatten erreichen Datentransferraten von zirka 35 MByte/s. Man liegt also noch weit entfernt von den 66 MByte/s des Ultra-ATA/66-Standards, doch die 100 MByte/s-Version ist schon da.
Warum also schon wieder ein neues Interface? Ultra-ATA/100-Initiator Quantum geht bei den Festplatten von einer jährlichen Performancesteigerung von 40 Prozent aus. Mit ATA/100 will man jetzt die Technik bereitstellen, die in einem Jahr nötig sein wird. Vorteil: Das Interface findet schon jetzt Verbreitung und wird nächstes Jahr nicht zum Flaschenhals.
In speziellen Anwendungsbereichen bringt das neue Interface aber schon heute ein Plus an Geschwindigkeit. Wann das der Fall ist, wo es noch Probleme gibt und wie es mit der Kompatibilität von Ultra-ATA/100 bestellt ist, lesen Sie auf den folgenden Seiten.
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