SCSI-Grundlagen

von Hermann StrassChristian Vilsbeck, 23.04.2003
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Die SCSI-Schnittstelle hat sich vor allem im professionellen Bereich seit vielen Jahren als Standard etabliert. Sie bietet im Vergleich zu IDE viele Vorteile - weit über die höhere Leistung hinaus.
SCSI ist nach über zwanzigjähriger Entwicklungszeit nunmehr das führende Bussystem für Massenspeichersysteme (Bänder, Festplatten, MO-Speicher) außerhalb des Desktop/Home-PC-Bereichs geworden. Die Technik ist ausgereift und wird laufend verbessert. Derzeit sind Datentransferraten von bis zu 320 MByte/s erreichbar. Mit dem Einsatz der LVD-Schnittstelle (Low Voltage Differential) ist der Anschluss von 15 Geräten über Kabel mit einer Länge von 12 Metern möglich.
Seit einigen Jahren wird der ursprünglich elektrische SCSI-Parallelbus auch immer öfter durch den seriellen FC-Bus (Fibre Channel) ersetzt. Damit können bei gleichem Protokoll bis zu 10 Kilometer zwischen den Geräten und bis zu 126 Kilometer in einem Arbitrated Loop (FC-AL) überbrückt werden. Die möglichen Datenraten liegen zwischen heute 100 und 400 MByte/s.
SCSI und künftig auch SAS (Serial Attached SCSI) wird also sicher noch viele Jahre (zunehmend als FC-Variante) die dominierende Verbindungstechnik für Nicht-Desktop-Anwendungen bleiben. Damit können Investitionen in Hard- und Software sowie die umfangreiche Infrastruktur mit breit gestreutem Fachwissen optimal weiter genutzt werden.
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