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04.12.1999
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Von PIO bis UltraDMA

Aufmacher
Die ATA-Spezifikationen erklären den PIO- und UltraDMA-Transfer auf mehreren Hundert Seiten. Eine kurze und detaillierte Zusammenfassung ist oft hilfreicher. Hier die Kurzreferenz.
Zwischen Mainboard und Festplatte sorgt die IDE-Schnittstelle für die reibungslose Datenübertragung. In diesem Zusammenhang sind zwei Begriffe von Bedeutung: PIO und UltraDMA. Die ATA-Spezifikationen beschreiben diese Grundfunktionen sehr ausführlich, sind jedoch schwer nachvollziehbar. Daher haben wir hier die wichtigsten Punkte kurz und verständlich zusammengefasst.
Der PIO-Mode steht für programmierte Ein- und Ausgabe und UltraDMA-Mode für schnellen direkten Speicherzugriff. Der entscheidende Faktor zwischen den beiden Übertragungsmodi ist die Geschwindigkeit.
Beim PIO-Mode steuert die CPU alle Datenzugriffe über die Schnittstelle. Im UltraDMA-Modus dagegen erfolgt die Datenübertragung direkt in den Systemspeicher. Die CPU fungiert lediglich als Initiator vor jedem Datentransfer. Aus diesem Grund musste man für den UltraDMA-Modus ein eigenes Übertragungsprotokoll mit neuen Leitungsbezeichnungen einführen.
Wie diese Koexistenz beider Modi in einer Schnittstelle zur Anwendung kommt, kann man nur mit Zeitdiagrammen verdeutlichen. Die komplexen Vorgänge auf der Schnittstelle können so sehr einfach nachvollzogen werden. Hat man die Grundfunktionen der IDE-Schnittstelle verstanden, liegen die Unterschiede und die Vor- und Nachteile der Übertragungsmodi klar auf der Hand.
 
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