Mehr Kapazität, aber auch mehr Ärger mit Windows XP
Probleme lösen bei Festplatten mit Advanced Format

Mit Advanced Format überwinden die Festplatten-Hersteller die Kapazitätsgrenze von 2,2 Terabyte. Die neue Technologie mit der geänderten Blockgröße sorgt einerseits für höhere mögliche Datendichten, bringt aber auch Probleme mit sich. Wir klären über die Vor- und Nachteile von Advanced Format auf.
Seit Ende 2009 hat Western Digital als einer der ersten Hersteller Festplatten auf dem Markt, die mit einer Sektorgröße von 4096 Byte arbeiten - und nicht mehr mit 512 Byte. Diese Technologie heißt Advanced Format. Erkennbar sind die Advanced-Format-Geräte von Western Digital aktuell an dem "EARS" oder "AARS" in der Modellnummer.
Ab Januar 2011 sollen die Festplatten aller Hersteller in dem neuen Format erhältlich sein. Dies hat die herstellerübergreifende International Disk Drive Equipment and Materials Association (IDEMA) bekannt gegeben.
Daten liegen auf Festplatten in physikalischen Sektoren, die in Spuren aneinandergereiht sind und konzentrisch über die magnetische Datenscheibe verlaufen. Seit 30 Jahren schon beträgt die Größe eines Sektors 512 Byte. Mit Advanced Format ändert sich das nun. Es gibt zwei Gründe für die Einführung von größeren Sektoren: Die Vergrößerung des logischen Adressraums stößt derzeit ebenso an eine Grenze wie die Erhöhung der Datendichte durch Verkleinerung der physikalischen Strukturen. Die Festplattenkapazitäten lassen sich bei herkömmlicher Blockgröße also nicht mehr wesentlich steigern. Advanced Format löst diese Probleme.
Allerdings sorgt Advanced Format auch für neue Probleme, wie Leistungseinbußen unter Windows XP. Lesen Sie in diesem Artikel alles Wissenswerte über Advanced Format und was Sie beachten müssen.
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