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Grundlagen - RAID 0 bis 7

RAID im Überblick

von Jörg LutherChristian VilsbeckBernhard Haluschak, 09.02.2011 (geprüft)
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RAID-Verfahren mit Fehlerkorrektur

Zwar bietet Mirroring perfekte Redundanz, verursacht jedoch gleichzeitig einen hohen Overhead und entsprechend hohe Kosten. Um diesen Nachteil zu beheben, arbeiten die RAID-Level 2 bis 7 mit Fehlerkorrektur. Sie verteilen zunächst die Nutzdaten per Striping auf wenigstens zwei Datenlaufwerke. Aus deren Dateninhalt wird anschließend ein Korrekturwert errechnet, mit dessen Hilfe sich nach einem Ausfall die Daten des defekten Laufwerks wieder rekonstruieren lassen. Dieser ECC-Code wird auf einem eigenen Parity-Laufwerk abgelegt.
Dabei setzt RAID auf eines der ältesten Verfahren zur Fehlerkorrektur, die Paritätsprüfung. Dazu verknüpft es die Daten der Nutzlaufwerke über eine logische Exklusiv-Oder-Operation (XOR) und speichert das Resultat auf einem eigenen Parity-Laufwerk. Das Ergebnis der Verknüpfung ist dann 1, wenn eine ungerade Anzahl von Bitstellen eine 1 aufweist. Bei einer geraden Anzahl dagegen ist das Ergebnis 0:
Parity-Generierung
Laufwerk
Inhalt
Laufwerk A
11101100
Laufwerk B
10110011
Laufwerk C
01001101
Parity-Laufwerk
00010010
Fällt nun ein beliebiges Laufwerk aus, lassen sich durch ein erneutes XOR die verloren gegangenen Daten problemlos rekonstruieren:
Fehlerkorrektur durch Parity
vor dem Ausfall
Ausfall eines Datenlaufwerks
Ausfall des Parity-Laufwerks
Laufwerk A
11101100
11101100
11101100
Laufwerk B
10110011
xxxxxxx
10110011
Laufwerk C
01001101
01001101
01001101
Parity-Laufwerk
00010010
00010010
xxxxxxx
Datenrekonstruktion
10110011
00010010
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Meinungen zu diesem Artikel (1 von 1)
woki
06.11.07 02:51

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Sehr geehrte Artikel-Schreiber, die Tabelle mit den Angaben zu den parallelen Operationen und Durch
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