Richtiges Verhalten bei Datenkatastrophen

Datenrettung: Professionelle Hilfe statt Datenverlust

von Christian Vilsbeck, 12.01.2010

Fazit

Billig ist die Datenrettung seitens der Labore mit Preisen von schnell einigen tausend Euro nicht. Aber im Vergleich zum Wert der Daten sind diese Kosten oft verschwindend gering.
Mit Erfolgsquoten von etwa 80 Prozent stehen die Chancen einer Rekonstruktion sehr gut. Diese Quote gilt allerdings nur, wenn der Anwender in Verzweiflungstaten noch nicht versucht hat, selbst den Datenretter zu spielen. Nach Erfahrung der Labore verschlimmert sich der Schaden bei diesen Versuchen oft beträchtlich.
Denn solange die Daten noch physikalisch auf einem Medium vorhanden sind, können die Labore helfen. Die Grenzen der Datenrettung sind allerdings auch klar gezogen. Wurde infolge eines Headcrash die magnetische Beschichtung abgetragen oder sind infolge zu hoher Temperatur die magnetischen Eigenschaften verloren gegangen, ist jede Hilfe zwecklos.
Auch wenn Daten physikalisch überschrieben wurden, sieht es sehr schlecht aus. Eine Datenrekonstruktion ist dann mit wirtschaftlich und zeitlich vertretbaren Mitteln nicht mehr möglich. (cvi)
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Meinungen zu diesem Artikel (3 von 30)
Marc33
23.03.12 13:54

Das Stimmt! Die Grenzen sind klar gezogen. Meine Hdd hab ich bei Datenrettung Austria reparieren las
McBremen
22.01.09 16:08

Backup-Strategien sind wichtig
Hallo und Guten Tag, als Netzwerkadministrator kann ich von diversen Festplatten-Crashs sprechen.
gonzo67
21.01.09 13:16

Festplattencrash
Hallo, wie einer meiner Vor-"redner" hatte ich bereits mehrere Festplatten mit mechanische
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