Richtiges Verhalten bei Datenkatastrophen

Datenrettung: Professionelle Hilfe statt Datenverlust

Christian Vilsbeck
Christian Vilsbeck ist als Redakteur bei TecChannel tätig. Der Dipl.-Ing. (FH) der Elektrotechnik, Fachrichtung Mikroelektronik, blickt auf längjährige Erfahrungen im Umgang mit Mikroprozessoren zurück. Client- und vor allem Server-CPUs zählen zu seinem Spezialgebiet. Außerdem betreut der vor seiner Fachredakteurslaufbahn als Laboringenieur tätige Experte das Themenfeld Storage und führt Tests von NAS-Systemen, SSDs und Festplatten durch. Sein Interesse widmet er zunehmend auch mobilen Themen wie Smartphones und Tablets.
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Phase I: Analyse

Trifft eine defekte Festplatte oder Medium in den Labors ein, so erfolgt als erstes eine Analyse. Dabei wird mit Spezialtechnik Art und Umfang des Schadens ermittelt sowie eine Prognose der rettbaren Daten erstellt. Nach dieser Analyse erhält der Kunde folgenden Statusbericht:
  • Art und Umfang des Schadens.
  • Angabe der rekonstruierbaren Daten.
  • Lösungsvorschlag.
  • Zeitaufwand und Kosten der Datenrettung.
Zu Beginn der Analyse erfolgt eine optische Prüfung. Handelt es sich um Wechselmedien oder Bänder, so kann hier schon oft eine Abschätzung des Schadens erfolgen.
Schlüssellochgucker: Hinter dem Siegel befindet sich ein Loch, über das die Datenretter mit Spezialmikroskopen das Festplatteninnere untersuchen. Die Festplattenhersteller nutzen dieses Loch, um Servoinformationen für Referenzzwecke auf die Disk zu schreiben.
Schlüssellochgucker: Hinter dem Siegel befindet sich ein Loch, über das die Datenretter mit Spezialmikroskopen das Festplatteninnere untersuchen. Die Festplattenhersteller nutzen dieses Loch, um Servoinformationen für Referenzzwecke auf die Disk zu schreiben.
Schlüssellochgucker: Hinter dem Siegel befindet sich ein Loch, über das die Datenretter mit Spezialmikroskopen das Festplatteninnere untersuchen. Die Festplattenhersteller nutzen dieses Loch, um Servoinformationen für Referenzzwecke auf die Disk zu schreiben.
Schwieriger wird es bei Festplatten: Kommt ein Laufwerk mit Verdacht auf Headcrash ins Labor, so wäre eine erneute Inbetriebnahme viel zu gefährlich. Die Spezialisten wenden hierbei zuerst einen Trick an, ohne die Platte gleich öffnen zu müssen. Über ein luftdicht versiegeltes Diagnoseloch schauen die Ingenieure mit Spezialmikroskopen in das Innere der Festplatte. So können beispielsweise mechanische Beschädigungen der Köpfe entdeckt werden. Oder es findet sich verteilter Staub durch Abrieb der Magnetscheibenoberfläche infolge eines Headcrash.
Nach der optischen Prüfung wird die Controllerlogik einem Funktionstest unterzogen. Über spezielles Meßequipment und Testpattern lässt sich gezielt die korrekte Funktion der Platine überprüfen. Meist verfügt die Firmware einer Festplatte auch über einen speziellen Diagnosemodus, über den sich schrittweise einzelne Funktionen abfragen lassen.
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Meinungen zu diesem Artikel (3 von 30)
Marc33
23.03.12 13:54

Das Stimmt! Die Grenzen sind klar gezogen. Meine Hdd hab ich bei Datenrettung Austria reparieren las
McBremen
22.01.09 16:08

Backup-Strategien sind wichtig
Hallo und Guten Tag, als Netzwerkadministrator kann ich von diversen Festplatten-Crashs sprechen.
gonzo67
21.01.09 13:16

Festplattencrash
Hallo, wie einer meiner Vor-"redner" hatte ich bereits mehrere Festplatten mit mechanische
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