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Datenrettung: Professionelle Hilfe statt Datenverlust

12.01.2010 (aktualisiert) | von Christian Vilsbeck (Redaktion) 
Christian Vilsbeck
Christian Vilsbeck ist als Senior Editor bei TecChannel tätig. Der Dipl.-Ing. (FH) der Elektrotechnik, Fachrichtung Mikroelektronik, blickt auf längjährige Erfahrungen im Umgang mit Mikroprozessoren zurück. Client- und vor allem Server-CPUs zählen zu seinem Spezialgebiet. Außerdem betreut der vor seiner Fachredakteurslaufbahn als Laboringenieur tätige Experte das Themenfeld Storage und führt Tests von NAS-Systemen, SSDs und Festplatten durch. Sein Interesse widmet er zunehmend auch mobilen Themen wie Smartphones und Tablets.
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Rettbare Medien und Dateisysteme

Datenrettungslabore versprechen unabhängig von Medium und Betriebssystem die Wiederherstellung verloren geglaubter Daten.
Dabei machen Festplatten mit zirka 80 Prozent den Hauptanteil aus. Mit 6 bis 7 Prozent fallen Bandmedien von Streamern an. Die restlichen Prozente verteilen sich auf Wechseldatenträger sowie Solid State Disks, die eine starke Wachstumsrate bie den Datenrettern verzeichnen. Auch Speicherkarten von Digitalkameras oder USB-Sticks werden zunehmend in die Datenrettungslabore gesendet.
Bandsalat: Mit spezieller 'Bügeltechnik' können Datenrettunglabore selbst solche Bänder wieder lesbar machen. (Quelle: Kroll Ontrack)
Bandsalat: Mit spezieller 'Bügeltechnik' können Datenrettunglabore selbst solche Bänder wieder lesbar machen. (Quelle: Kroll Ontrack)
Bandsalat: Mit spezieller 'Bügeltechnik' können Datenrettunglabore selbst solche Bänder wieder lesbar machen. (Quelle: Kroll Ontrack)
Das Repertoire der Labore an rettbaren Medien umfasst damit alle gängigen Speichertypen. Zu den aufwendigeren Fällen zählen komplexe RAID-Systeme. Hier handelt es sich oft um Datenmengen von hunderten GByte und mehr, die über eine ausgeklügelte RAID-Struktur über alle Festplatten verteilt sind. Zunehmend bieten die Labore auch Rettungsdienste bei Problemen in virtuellen Umgebungen an.
Die Komplexität einer Datenrettung hängt auch stark vom Dateisystem des Mediums ab. Am einfachsten lassen sich FAT-Systeme rekonstruieren. NTFS- oder Linux-Dateisysteme weisen eine wesentlich komplexere Struktur auf und erfordern aufwendigere Tools und Verfahren zur Rekonstruktion.
Nachfolgend finden Sie eine Aufzählung, bei welchen typischen Medien und Dateisystemen Datenrettungslabors Hilfe anbieten:
  • Medien: Disketten, Festplatten, Solid State Disks, RAID-Systeme, Disk Arrays, Zip, Jaz, CDROM, CD-R, DVD, Bernoulli, SyQuest, MO, Phasechange, WORM, LTO, DLT, DAT, Ditto, Travan, Flash-Speicher, Memory Sticks
  • Datei-/Betriebssysteme: FAT16/32, NFTS, HPFS, Netware, VMware-Infrastrukturen, Datenbanken, MacOS, Linux, UNIX, Solaris, CP/M, AIX, VMS, OS/400.
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Meinungen zu diesem Artikel (3 von 30)
Marc33
23.03.12 13:54

Das Stimmt! Die Grenzen sind klar gezogen. Meine Hdd hab ich bei Datenrettung Austria reparieren las
McBremen
22.01.09 16:08

Backup-Strategien sind wichtig
Hallo und Guten Tag, als Netzwerkadministrator kann ich von diversen Festplatten-Crashs sprechen.
gonzo67
21.01.09 13:16

Festplattencrash
Hallo, wie einer meiner Vor-"redner" hatte ich bereits mehrere Festplatten mit mechanische
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